Geschichte

870Solothurn kommt zum ostfränkischen Reich, geht aber Ende des 9. Jahrhunderts an Hochburgund über.
um 1033Solothurn wird Reichsstadt.
1218Solothurn wird freie Reichsstadt, d.h. reichsunmittelbar.
1344Solothurn erhält das hohe Gericht im Gebiet des St.Ursenstifts und erwirbt dadurch das erste Territorium. Beginn der solothurnischen Territorialpolitik, die zur Bildung des Kantons Solothurn führt und 1532 ihren Abschluss findet.
1443-1477Durch die Teilnahme am Alten Zürichkrieg und an den Burgunderkriegen tritt Solothurn in nähere Verbindung mit den Eidgenossen.
1481Aufnahme Solothurns in den Bund der Eidgenossen.
1519-1533Die Reformation führt in Solothurn zur Glaubensspaltung.
1532gewinnen jedoch die Katholiken die Oberhand, und
1533verhindert beim letzten Aufstand der Reformierten Schultheiss Niklaus Wengi Blutvergiessen. Solothurn bleibt katholisch – mit Ausnahme der reformierten Vogtei Bucheggberg, in der Bern die hohe Gerichtsbarkeit und Kirchenhoheit zukommt.
1530Solothurn wird Sitz des französischen Ambassadors in der Eidgenossenschaft.
1798Helvetische Republik
1803Mediationsverfassung
1814Restaurationsverfassung
1831Regenerationsverfassung
1841, 1851, 1856, 1875Verfassungsrevisionen, Festigung des politischen Systems
1887Kantonsverfassung mit Ausbau der Volksrechte
1986Neue, ab 1988 geltende Kantonsverfassung
2005Das Parlament wird von 144 Sitzen auf 100 Sitze verkleinert