Projekt Behördenportal

Was ist das Behördenportal?

Das Behördenportal ist die technische Grundlage, damit die Bevölkerung und die Wirtschaft mit der kantonalen Verwaltung Geschäfte abwickeln kann. Damit stellen wir sicher, dass Mitteilungen, Formulare, Dokumente und Urkunden auf elektronischen Weg geschützt, rechtssicher und zuverlässig zwischen den Behörden und ihren Kunden übermittelt werden können.

Strategisches Projekt Behördenportal

Das Projekt hat zum Ziel, eine technische Plattform (Portal) zur Verfügung zu stellen, über welches Einwohnerinnen und Einwohner sowie Unternehmen Geschäfte mit der kantonalen Verwaltung elektronisch abwickeln können. Die Bevölkerung kann das Portal sowohl als Privatperson als auch als Vertreung einer juristischen Person (einer Firma oder eines Vereins) nutzen. Die Nutzerinnen und Nutzer erstellen sich ein persönliches elektronisches Konto (E-Konto) und verwalten damit ihre Geschäfte, vergleichbar mit einem E-Banking.

Das Behördenportal besteht aus verschiedenen Teilen, die unterschiedliche Aufgaben erfüllen:

  • Das Portal stellt sicher, dass sich die Kunden mittels einer elektronischen Identität rechtssicher identifizieren und authentisieren können.
  • Die Kommunikation zwischen den Behörden und ihren Kunden kann geschützt abgewickelt werden.
  • Korrespondenz kann auf elektronischem Weg rechtssicher zugestellt werden.
  • In der Profilverwaltung können Kundinnen und Kunden nicht nur ihre persönlichen Daten sondern auch alle Organisationen, Vereine und Firmen, für die sie handeln, jederzeit im Überblick behalten und aktualisieren.

Das Behördenportal soll in einem späteren Schritt auch für die Gemeinden im Kanton einsetzbar sein.

System Behördenportal: Portal mit Login und den Modulen Kommunikation, Zustellung, Monitor und Profilverwaltung sowie den Services SMS, Formulare, elektronische Signatur, Zahlung und sicheres Mail.

Zeitplan

Das Projekt ist in der Phase Realisierung. Gemäss Zeitplan ist diese im ersten Quartal 2020 abgeschlossen, worauf die Einführungsphase beginnt. Die Inbetriebnahme ist für das 2. Quartal 2020 geplant.