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my.so.ch - Der Online-Schalter des Kantons Solothurn

  • 04.11.2020

An den gestrigen Schweizer Digitaltagen wurde my.so.ch - der Online-Schalter des Kantons Solothurn erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Die neue Plattform des Kantons dient dazu, behördliche Leistungen übersichtlich und leicht zugänglich anzubieten. Einwohnerinnen und Einwohner, aber auch Ausserkantonale, können sich in wenigen Schritten ein Konto im Online-Schalter anlegen. Voraussetzung für ein Konto ist lediglich eine SwissID. Wer noch keine SwissID hat, kann auch diese einfach und mit wenigen Klicks im selben Prozess gleich mit beschaffen.

Das neue Portal dient als zentraler Zugang zu den Behördenleistungen des Kantons: Antragstellung für Bewilligungen, Erfüllen von Meldepflichten, die Bestellung von amtlichen Dokumenten oder der Zugang zu persönlichen Informationen wie dem eSteuerkonto stehen dabei im Mittelpunkt. Das Leistungsangebot ist jedoch noch im Aufbau: Zurzeit stehen acht Leistungen zur Verfügung. Regelmässig sollen jedoch neue dazu kommen. Bis Ende 2021 sollen es bereits gegen 30 Leistungen sein.

Das System erfüllt hohe Anforderungen an Informationssicherheit und Datenschutz. Zahlreiche technische und organisatorische Massnahmen stellen sicher, dass unsere Kundinnen und Kunden einen sicheren Behördengang auch online durchführen können. Für die Rechtssicherheit der Transaktionen dienen die Verordnung über die elektronische Übermittlung im Verwaltungsverfahren (V-ElÜb) einerseits und das Gesetz über das Behördenportal (BehöPG) und dessen Verordnung (BehöPV) andererseits als rechtliche Grundlagen.

Als technische Basis dient das iGovPortal des gleichnamigen Vereins der Kantone Fribourg, Graubünden, Jura, Solothurn und St. Gallen, welche alle dieses System für die Abwicklung ihrer Behördenleistungen nutzen. In diesem erfolgreichen Verbund wird das System auch kontinuierlich weiterentwickelt, aktualisiert und an neue Erfordernisse angepasst.

Eine umfassende Online-Hilfe bietet Antworten auf zahlreiche Fragen und hilft den Besucherinnen und Besuchern bei Unsicherheiten. Auch die Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit der Staatskanzlei besteht, falls weitere Informationen gewünscht sind.