Agglomerationsprogramm

Das Agglomerationsprogramm ist ein Planungsinstrument, das die Koordination bereichsübergreifender Themen innerhalb einer Agglomeration ermöglicht. Die Agglomerationsprogramme haben im Kanton Solothurn wichtige Entwicklungen ausgelöst und sind ein bedeutendes Instrument für die regionale Zusammenarbeit und die Abstimmung von Verkehr und Siedlung über die Gemeindegrenzen hinweg. Sie erlauben es, die Inhalte des Richtplans zu präzisieren und die Umsetzung der Richtplanziele voranzutreiben.

Im Kanton Solothurn werden ein eigenständiges und drei grenzüberschreitende Agglomerationsprogramme erarbeitet:

  • Solothurn
  • AareLand (mit dem Kanton Aargau zusammen)
  • Basel (unter Federführung der Geschäftsstelle Agglomeration Basel) 
  • Grenchen (mit dem Kanton Bern zusammen)

4. Generation

Zurzeit werden die Agglomerationsprogramme der 4. Generation (Finanzierungsperiode 2024-2027) erarbeitet. Abgabetermin ist der 15. Juni 2021. Im Kanton Solothurn wird neu auch das Agglomerationsprogramm Grenchen erarbeitet.

3. Generation

Die Agglomerationsprogramme der 3. Generation (Finanzierungsperiode 2019-2022) sind Ende 2016 beim Bund eingereicht und vom Bund bewertet worden. Bei den Agglomerationsprogrammen der 3. Generation handelt es sich um eine Optimierung und Konsolidierung der Agglomerationsprogramme der 2. Generation. Die definitiven Prüfergebnisse des Bundes liegen seit dem 14. September 2018 vor.

2. Generation

Die Agglomerationsprogramme der 2. Generation (Finanzierungsperiode 2015-2018) wurden Mitte 2012 beim Bund eingereicht und vom Bund bewertet. In den Leistungsvereinbarungen der jeweiligen Agglomerationsprogramme sind die Massnahmen und deren Beiträge verbindlich geregelt.

1. Generation

Die Agglomerationsprogramme der 1. Generation (Finanzierungsperiode 2011-2014) wurden 2007 beim Bund eingereicht. In den vom Bund und Kanton unterzeichneten Leistungsvereinbarungen der jeweiligen Agglomerationsprogramme sind die Massnahmen und deren Beiträge verbindlich geregelt.