Agglomerationsprogramm AareLand

Workshop Zukunftsbild AP AareLand, in Aarau, 29. Juni 2019

4. Generation

Für die Erarbeitung des Agglomerationsprogramms AareLand 4. Generation ist es ein Ziel, das AareLand als Raum ohne Grenzen zu denken und die Regionen und Gemeinden stärker einzubeziehen. Eine erste Massnahme dazu ist die gemeinsame Erarbeitung des Zukunftsbildes AareLand 2040. Ziel ist es, flächendeckende Aussagen zur Abstimmung von Verkehr, Siedlung und Landschaft und eine Gesamtsicht zu entwickeln. Dabei werden für verschiedene Raumtypen, welche auch grenzüberschreitend sind, Kernbotschaften definiert. Wichtig ist zudem zu erkennen, dass jeder Raumtyp seine Qualitäten und Stärken hat, welche zur Attraktivität des Raumes AareLand beitragen.

Seit Anfang 2019 wird das Agglomerationsprogramm AareLand 4. Generation erarbeitet. Die wichtigen Meilensteine sind:

  • Zukunftsbild AP AareLand vom 29. Juni 2019 => Workshop Zukunftsbild mit Gemeinden
  • AareLandsGemeinde vom 27. November 2019 => Workshop Teilstrategien und Massnahmen mit Gemeinden
  • Infoveranstaltung im Frühling 2020 => Entwurf AP 4. Generation den Gemeinden präsentieren
  • Vernehmlassung Entwurf AP AareLand der 4. Generation ab 2. Hälfte 2020
  • Abgabe Agglomerationsprogramm beim Bund 15. Juni 2021

3. Generation

Das Agglomerationsprogramm 3. Generation ist eine Weiterentwicklung der 2. Generation und wurde Ende 2016 beim Bund zur Prüfung eingereicht. Die definitiven Prüfergebnisse liegen seit September 2018 vor. Für das Agglomerationsprogramm AareLand sind Bundesbeiträge in der Höhe von rund 28 Millionen Franken vorgesehen.

Für die mit einem Satz von 35 Prozent unterstützten Massnahmen muss der Baubeginn im Zeitraum 2019-2022 liegen.

Die finanziell gewichtigsten Projekte sind die Aufwertung der Oltnerstrasse in Aarburg und der Wiggertalstrasse Abschnitt Nord inkl. flankierender Massnahmen auf der Ortsdurchfahrt Rothrist mit einem Investitionsvolumen von je circa 25 Millionen Franken. Einen Schwerpunkt im Agglomerationsprogramm AareLand bildet der Korridor Olten – Aarburg/Rothrist – Zofingen mit verschiedenen aufeinander abgestimmten Einzelprojekten. Die Projekte verflüssigen den motorisierten und öffentlichen Verkehr auf der Strasse und erhöhen die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden.

2. Generation

Das Agglomerationsprogramm AareLand 2. Generation ist im Juni 2012 beim Bund zur Prüfung eingereicht worden. Die definitiven Ergebnisse liegen seit Februar 2014 vor. Für das Agglomerationsprogramm AareLand sind Bundesbeiträge in der Höhe von 58 Millionen Franken (Kostenstand 2005) vorgesehen.

Für die mit einem Satz von 40 Prozent unterstützten Massnahmen muss der Baubeginn im Zeitraum 2015-2018 liegen.

Die grössten Bundesbeiträge erhalten folgende Massnahmen:

  • Ausbau des Bahnhofsplatzes in Olten, Teil öffentlicher Verkehr/Langsamverkehr (12 Millionen Franken)
  • Wiggertalerstrasse, Abschnitt Mitte (9 Millionen Franken)
  • zahlreiche kleinere, aber wichtige Massnahmen für den Fuss- und Veloverkehr (7 Millionen Franken)

1. Generation

Seit der Fertigstellung des Agglomerationsprogramms 1. Generation sind verschiedene Projekte umgesetzt worden. Als Beispiel zu erwähnen ist das als dringlich eingestufte Projekt „Entlastung Region Olten“.