Vapes werden häufig als moderne und weniger schädliche Alternative zu herkömmlichen Zigaretten wahrgenommen. Viele Produkte enthalten Nikotin, das bei Jugendlichen besonders rasch zu einer Abhängigkeit führen und die Entwicklung des Gehirns beeinträchtigen kann. Beim Erhitzen der Aroma- und Zusatzstoffe können gesundheitsschädliche Substanzen entstehen, deren langfristige Auswirkungen beim Einatmen noch nicht abschliessend erforscht sind.
Belastung für die Umwelt
Auch aus ökologischer Sicht sind Vapes problematisch. Einwegprodukte enthalten Batterien, Kunststoffe sowie wertvolle Rohstoffe wie Lithium, Kupfer und Aluminium. Obwohl sie als Elektrogeräte fachgerecht entsorgt und recycelt werden müssten, landen viele im Hauskehricht oder werden achtlos weggeworfen. Dadurch gehen wertvolle Ressourcen verloren, und falsch entsorgte Akkus können Brände verursachen.
Information und Austausch an der BIM
Am gemeinsamen Messestand des Gesundheitsamts und des Amts für Umwelt können Besucherinnen und Besucher ihr Wissen rund um Vapes an einem interaktiven Quiz testen. Dabei erfahren sie mehr über Inhaltsstoffe, Suchtpotenzial, Umweltbelastung sowie die korrekte Entsorgung und das Recycling von E-Zigaretten. Ziel ist es, Jugendliche, aber auch Lehrpersonen, Eltern und weitere Interessierte für die gesundheitlichen und ökologischen Auswirkungen des Vapens zu sensibilisieren.