Kinder- und Jugendpolitik

Der Kanton Solothurn richtet sich im Bereich der Kinder- und Jugendpolitik nach den Empfehlungen der SODK, der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren. Drei Eigenschaften charakterisieren die Kinder- und Jugendpolitik: der Schutz, die Förderung und die Partizipation.

Im weiteren Sinne hat die Kinder- und Jugendpolitik die Aufgabe, die Perspektiven, Anliegen und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen in andere etablierte Politikbereiche einzubringen. Dabei ist insbesondere die politische Partizipation von Kindern und Jugendlichen sicherzustellen. Die Kinder- und Jugendpolitik im engeren Sinne leistet Beiträge, um Kinder und Jugendliche zu fördern, ihre Mitwirkung zu ermöglichen und sie wo nötig zu schützen. Dabei stehen die Lebenswelt und der Sozialraum der Kinder und Jugendlichen und damit ihre realen Bedürfnisse im Zentrum. Der Sozialraum ist dort, wo sich Kinder und Jugendliche aufhalten – sei es im Quartier, auf dem Schulhausplatz, in anderen geografischen oder auch in digitalen Räumen.

Kinder- und Jugendpolitik im Kanton Solothurn

Der Kanton Solothurn orientiert seine Kinder- und Jugendpolitik an den oben beschriebenen Grundsätzen. Wir sind bestrebt die Kinder- und Jugendlichen, als wichtigen Teil unserer Gesellschaft, zu vertreten und ihnen eine Stimme zu geben. Die Gemeinden werden in ihren Vorhaben dazu unterstützt.

Zentral ist in diesem Zusammenhang das „Programm zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendpolitik - Im Zusammenspiel zwischen Einwohnergemeinden und Kanton“. Die Leistungen und Projekte, die in diesem Rahmen gemeinsam mit den Gemeinden erbracht und umgesetzt werden, erhalten gemäss Art. 26 KJFG finanzielle Unterstützung vom Bund. Das Programm läuft von 2019 bis 2021.