Psychische Gesundheit

Informationsmaterialien (Flyer, Broschüren etc.) zum Thema Psychische Gesundheit finden Sie auf hebsorg.ch.

Gesundheit bedeutet Wohlbefinden sowohl in körperlicher und sozialer als auch in seelischer und psychischer Hinsicht.

Im Rahmen diverser Projekte und Veranstaltungen setzt sich die Fachstelle Prävention & Gesundheitsförderung für die Sensibilisierung und die kantonale Vernetzung im Bereich der psychischen Gesundheit ein.

Die Projekte sind Teil des Aktionsprogramms Ernährung, Bewegung und psychische Gesundheit, das der Kanton Solothurn in Zusammenarbeit mit der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz finanziert und umsetzt.

Projekte:

Aktionstage Psychische Gesundheit Kanton Solothurn

Die Aktionstage Psychische Gesundheit finden jedes Jahr im Herbst statt. Hauptziele der Veranstaltungsreihe sind die Entstigmatisierung von psychisch kranken Menschen in der Gesellschaft, das Vermitteln von Wissen und Verständnis rund um psychische Erkrankungen sowie das Aufzeigen diverser Präventionsmöglichkeiten im Kanton Solothurn.

3x "Positives Körperbild":

«Bodytalk»
Die Workshops von PEP vermitteln Jugendlichen einen selbstbewussteren Umgang mit sich und der eigenen Schönheit. Ihre Körperzufriedenheit und ihr Selbstwertgefühl werden gestärkt. Dazu fördern sie eine kritische Auseinandersetzung mit Normen, Körper- und Schönheitskultur im persönlichen und sozialen Umfeld sowie in den Medien. Dies regt zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Ess-, Bewegungs- und Emotionsverhalten an.

«Körperkult»
Der Workshop «Körperkult» vermittelt Lehrpersonen, Schulsozialarbeitenden und Jugendarbeitenden Hintergrundinformationen zu den Themen Essstörungen, Fitnessucht und zur Rolle der sozialen Medien in diesem Kontext. Die Teilnehmenden lernen Unterrichtsmaterialien und Lehrmittel für die Oberstufe kennen. Bei genügend Zeit können Umsetzungsmöglichkeiten im eigenen Schul- oder Freizeitsetting geplant werden .

«Aufklärung statt Ausgrenzung»
Im Schulprojekt «Aufklärung statt Ausgrenzung» besucht ein Team bestehend aus einer Fachperson, einer psychisch kranken Person und einer Angehörigen die Klasse. Der Besuch dient dem Vermitteln theoretischer Grundlagen zu einem oder mehreren psychischen Krankheitsbildern und öffnet die Möglichkeit für den Trialog. Die Personen erzählen offen und gleichberechtigt aus ihrer eigenen Perspektive. Die Schüler*innen haben während des ganzen Workshops die Chance, Fragen zu stellen und qualifizierte Antworten zu erhalten. Das Ziel ist ein interaktiver Erfahrungsaustausch mit allen Beteiligten.

Solothurner Bündnis gegen Depression

Das Solothurner Bündnis gegen Depression betreibt eine breit angelegte Interventionskampagne auf mehreren Ebenen. Es wird eine Vernetzung aller Institutionen, Verbände, Interessensgruppen und Personen, welche sich mit der Verbesserung der Versorgungs- und Lebenssituation von depressiven Menschen befassen, angestrebt.

Runder Tisch für Menschen mit Krisenerfahrung

Der Runde Tisch richtet sich an Menschen mit Psychiatrieerfahrung. Er soll ein Ort der Begegnung sein und wird von einer Genesungsbegleiterin geleitet, welche selbst krisenerfahren ist. Betroffene erhalten die Möglichkeit sich auszutauschen, Fragen zu stellen und weiterführende Informationen einzuholen.

Angebote für Angehörige psychisch kranker Menschen

Angehörigengruppe
Nicht nur psychisch kranke Menschen sind auf Unterstützung angewiesen, auch für ihre Angehörigen stellt die psychiatrische Erkrankung ihres Familienmitglieds eine besondere Herausforderung dar und kann zu Schwierigkeiten im Umgang mit der Krisensituation führen. Ziel der Gruppe ist es, die Angehörigen von psychisch Kranken in dieser schwierigen Situation zu unterstützen. Dabei soll ihr Befinden in den Mittelpunkt gestellt werden. Neben Wissensvermittlung sollen die Angehörigen durch gegenseitigen Austausch Entlastung erfahren und Strategien für die Bewältigung der Situation vermittelt bekommen.

Sprechstunde
Wir bieten telefonische oder persönliche Beratungsgespräche. Es können Fragen zur Krankheit und Therapie besprochen und Möglichkeiten im Umgang mit dem Patienten aufgezeigt werden. Auch weiterführende Hilfsangebote können vermittelt werden. Persönliche Beratungsgespräche finden nach telefonischer Vereinbarung statt.

Trialoge zu psychischer Gesundheit

Trialoge sind Veranstaltungsreihen, in denen sich Betroffene, Angehörige und Fachleute sowie auch Interessierte treffen. Sie tauschen sich auf neutralem Boden partnerschaftlich über ihre jeweils eigenen Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen aus.

Radio loco-motivo

In den Projekt-Redaktionen von Radio loco-motivo werden Menschen mit und ohne Psychiatrie-Erfahrung gemeinsam als Radioschaffende für Gemeinschaftsradios ausgebildet. Betroffene, Angehörige und Profis thematisieren zusammen die Psychiatrie am Radio und treten mit ihren Erfahrungen und Haltungen an die Öffentichkeit.

Kampagne "Wie geht's dir?"

Obwohl psychische Belastungen häufig vorkommen, werden sie oftmals verschwiegen. Hier setzt die Kampagne «Wie geht’s Dir?» an. Sie will zur Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen beitragen, für das Thema sensibilisieren und dazu ermutigen, im Alltag über psychische Probleme zu sprechen und auch zuzuhören.

Femmes-Tische

Femmes-Tische bringt mehrheitlich Frauen mit Migrationshintergrund zusammen, die sich in Diskussionsrunden im privaten oder institutionellen Rahmen mit Fragen zu Erziehung, Lebensalltag und Gesundheit auseinandersetzen.