Grundlagen Gewaltprävention

Kantonales Gewaltpräventionsprogramm 2019 - 2022

Die Massnahmen des Gewaltpräventionsprogramms des Kantons Solothurn orientieren sich mehrheitlich an den Empfehlungen der Schweizerischen Konferenz gegen Häusliche Gewalt (SKHG) an die Kantone zur Umsetzung der Istanbul-Konvention.

Folgende Massnahmen setzt der Kanton Solothurn im Gewaltpräventionsprogramm um:

  • Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung: Sensibilisierung der Bevölkerung und Vernetzung von Fachpersonen
  • Steuerung: Qualitätssicherung der Massnahmen und Bedarfsprüfung des Angebotes
  • Aufbau einer Beratungsstelle für Menschen, welche Gewalt anwenden oder befürchten, dies zu tun. Die Stelle richtet sich an Menschen jeden Alters und Geschlechts, womit sie eine Lücke im aktuellen Beratungsangebot des Kantons schliesst. Die Beratung konzentriert sich nicht auf häusliche Gewalt, sondern schliesst andere Gewaltformen wie Hooliganismus oder sexuell motivierte Gewalt mit ein. Die Beratungsstelle wird vom Amt für Justizvollzug (AJUV) als Pilotprojekt aufgebaut
  • Broschüre für Gesundheitsfachpersonen zur Erkennung, Dokumentation und Behandlung von Häuslicher Gewalt
  • Aufbau eines 24h-Eltern-Notrufs, an den sich Eltern in familiären Belastungssituationen wenden können
  • Zusammenarbeit mit dem Lernprogramm der Berner Interventionsstelle gegen Gewalt: Training, in dem Teilnehmende unter Anleitung eines Sozialarbeiters/einer Sozialarbeiterin ihre Problemlösungskompetenzen erweitern mit dem Ziel, Konflikte ohne Gewalt zu lösen
  • Diverse Gewaltpräventionsprojekte an Schulen

Weitere Informationen zu den einzelnen Massnahmen finden Sie unter den jeweiligen Themenbereichen Häusliche Gewalt und Gewaltprävention in Schulen

Die Dokumente zum Kantonalen Gewaltpräventionsprogramm (Grundlagen, Ziele und Rahmenbedingungen, Massnahmenplan 2019) finden Sie auf der rechten Seite unter "Grundlagen".