Sucht

Kantonale Angebote

Auf www.hebsorg.ch sind alle Projekte und Angebote in der Suchtprävention im Kanton Solothurn aufgeführt.

Integrales Suchtpräventionsprogramm 2018 - 2021 (ISPP)

Das Integrale Suchtpräventionsprogramm schliesst verschiedene Substanzen (Tabak, Alkohol, illegale Drogen etc.) und Verhaltensweisen (bspw. Spielsucht), die potentiell süchtig machen, mit ein. Das Programm berücksichtigt möglichst alle gesellschaftlichen Bereiche, die Einfluss auf die Gesundheit der Menschen haben können.
Gesteuert wird das Integrale Suchtpräventionsprogramm mit einem integralen Ansatz. Die Suchtprävention ist neu substanz- und suchtformübergreifend ausgestaltet und richtet sich primär an Lebensphasen aus. Durch diese Ausrichtung soll die Erreichung der Zielgruppen verbessert, die Koordination von Angeboten erleichtert und die Nutzung von Synergieeffekten ermöglicht werden.

Lebensphasen

Das Integrale Suchtpräventionsprogramm orientiert sich bei der Definition der Lebensspannen an denjenigen der Nationalen Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (NCD-Strategie).

Lebensphase Kindheit und Jugend (0 bis 20 Jahre)
In der Kindheit und Jugend stehen das Wachstum und die gesunde Entwicklung sowie bei Jugendlichen die Entwicklung eines gesundheitsförderlichen Lebensstils im Zentrum. Der Körper und das Gehirn der Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind noch in Entwicklung und reagieren anders auf Suchtmittel. Je früher sie regelmässig Suchtmittel konsumieren oder Suchtverhalten zeigen, desto grösser ist das Risiko, dass sie später Suchtprobleme entwickeln. Deshalb setzt die Suchtprävention des Kantons Solothurn einen Schwerpunkt auf die Lebensphase Kindheit und Jugend.

Lebensphase Erwachsene (21 bis 60 Jahre)
In dieser Lebensphase geht es vor allem darum, die Gesundheit und die gesellschaftliche Teilhabe zu erhalten sowie Krankheiten zu verhindern.

Lebensphase Alter (61+)
Rund jede zehnte Person über 65 Jahre hat eine Abhängigkeit entwickelt. Ältere Menschen konsumieren beispielsweise Alkohol, Medikamente und Tabak, oftmals in riskanter Weise. Der Kanton setzt den Schwerpunkt auf die Sensibilisierung dieser Thematik.