Sucht

Der Fachbereich Sucht des Kantons Solothurn ist dafür verantwortlich, dass Menschen mit einer Suchtabhängigkeit die nötige Betreuung und Unterstützung für die Bewältigung ihres Alltags erhalten. Um die Qualität, der in den Institutionen erbrachten Dienstleistungen und Angebote zu gewährleisten, werden in Zwischen- und Aufsichtsbesuchen die vom Kanton vorgeschriebenen Mindestanforderungen mithilfe der Selbstdeklarationsliste überprüft.

Die Wirtschaftlichkeit, sowie die finanzielle Kontrolle der Suchtinstitutionen liegt in der Verantwortung der jeweiligen Trägerschaft.

HINWEIS: Zur Zeit gelten für den Bereich Sucht die gleiche Richtlinie und Selbstdeklarationsliste wie im Bereich Behinderung.

Beratung und Unterstützung

Beratung und Unterstützung bei Suchtproblemen finden Sie online auf www.safezone.ch (kostenlos und anonym) oder vor Ort bei der Suchthilfe Ost  oder der Perspektive Region Solothurn-Grenchen  (ebenfalls kostenlos).

Ambulante Suchthilfe

Die Versorgung mit ambulanten Angeboten im Bereich der Suchthilfe ist in allen Kantonsteilen gewährleistet. Die Suchthilfe-Regionen stellen die Angebote in den Bereichen Prävention und Früherfassung, Beratung und Case-Management, sowie Risiko- und Schadensminderung sicher. In den Bezirken Olten, Gösgen, Thal, Gäu, Dorneck und Thierstein leistet dies die Suchthilfe Ost GmbH. Für die Bezirke Solothurn, Lebern, Bucheggberg und Wasseramt die PERSPEKTIVE Solothurn-Grenchen.

Die beiden Suchthilfe-Regionen arbeiten auf der Basis eines kantonalen Leistungskatalogs, welcher die Art und Menge der zu erbringenden Leistungen festlegt

Finanzierung der Suchthilfen
Nach § 138 des Sozialgesetzes vom 31. Januar 2007 (BGS 831.1) leisten die Einwohnergemeinden Beiträge an die Anbieter der regionalen Suchthilfen. Ergänzend wird ein Beitrag aus dem Alkoholzehntel für die Prävention zur Verfügung gestellt.