Vermeidung einer Übertragung in Gesundheitseinrichtungen

Bei einem Verdacht auf Masern sollte die Arztpraxis oder die Notfallstation unbedingt telefonisch vorinformiert werden, damit geeignete Vorsichtsmassnahmen zum Schutz anderer Patienten, Begleitpersonen und Gesundheitsfachpersonen getroffen werden können. An Spitälern richten sich die Vorsichtsmassnahmen nach den institutionellen Spitalhygiene-Vorschriften des entsprechenden Spitales, in der Arztpraxis nach den Anweisungen der Ärztin / des Arztes.

Bei Masernverdachtsfällen sollte die behandelnde Ärztin / der behandelnde Arzt (Arztpraxis, Notfall, Spital) stets telefonisch vorgewarnt werden, bzw. durch die MPAs erkannt und triagiert werden. Wenn möglich sollte der Masernverdachtsfall bzw. der Masernfall einen Mundschutz tragen (chirurgische Maske). Ein direkter Kontakt zwischen dem Masernverdachtsfall oder Masernfall und anderen Patientinnen und Patienten ist stets zu vermeiden. Ein Masernverdachtsfall sollte direkt in den Konsultationsraum geführt werden und nicht in den Wartebereich. Falls planbar sollten die Konsultationen zu Randzeiten stattfinden.

Sämtliche Räume, in welchen sich der Masernverdachtsfall oder Masernfall aufgehalten hat, dürfen innerhalb der nächsten zwei Stunden von Personen ohne nachgewiesene Immunität gegenüber Masern nicht betreten werden und müssen gut gelüftet werden.

Ebenfalls sollte auf einen genügenden Impfschutz des Personals geachtet werden.