Prävention von Zeckenstichen

Mit den frühlingshaften Temperaturen werden Zecken wieder aktiver. Je nach Witterung beginnt die Zecken-Saison bereits im März und endet im November. Die kleinen Spinnentierchen halten sich bevorzugt in Wäldern, an Waldrändern, in Hecken und im hohen Gras-/Busch-Land auf. Zeckenstichen kann man jedoch vorbeugen.


Die wichtigsten Empfehlungen:

  • Lange und gut schliessende Kleidung und Schuhwerk tragen
  • Zeckenschutzmittel verwenden
  • Nach Waldgängen Körper nach Zecken absuchen
  • Zecken so schnell wie möglich entfernen
  • Bei bestehendem Expositionsrisiko Impfung zur Vorbeugung von FSME

Was tun bei einem Zeckenstich?

Die Zecke mit einer Pinzette möglichst komplett entfernen und die Einstichstelle desinfizieren. Kein Öl,  Äther u.ä. verwenden, ein Entfernen unter Drehung macht keinen Sinn. Merken Sie sich die Einstichstelle und das Datum des Stichs und beobachten sie die Hautstelle während ca. 2 Wochen. Sollte es zu einer deutlich spürbaren Entzündung der Einstichstelle selber kommen oder zu einer sich flächen- bis ringartig ausdehnenden Hautrötung, kontaktieren Sie Ihre Hausärztin oder Hausarzt. Die Hautrötung kann, muss aber nicht in unmittelbarer Nähe zur festgestellten Einstichstelle sein! Kommt es im Abstand von einigen Tagen (bis ca.  zwei Wochen) nach einem Zeckenbefall zu einer grippeartigen Erkrankung (Kopfschmerzen, Fieber, Gliederschmerzen), so ist ebenfalls ein Arztbesuch angezeigt.

Eine vorbeugende Behandlung nach einem Zeckenstich, ohne dass Symptome bestehen, wird aber nicht empfohlen!