COVID-19

Aktuelle Informationen für die Berufsbildung, Mittel- und Hochschulen

Leeres Klassenzimmer und Wandtafel mit Aufschrift
26.06.2020: Vollbetrieb an den Kantons- und Berufsfachschulen ab nächstem Schuljahr geplant
02.06.2020: Kurzarbeit und Kurzarbeitsentschädigung in der beruflichen Grundbildung
28.05.2020: Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts an den Kantonsschulen und den Berufsbildungszentren
14.05.2020: Ausserordentliches Aufnahmeverfahren für die Berufsmaturität nach der Lehre (BM 2)
06.05.2020: Allgemeinbildender Unterricht (ABU): Qualifikationsverfahren und Unterricht bei Abschlussklassen
01.05.2020: Keine Abschlussprüfungen an den Fachmittelschulen des Kantons Solothurn
01.05.2020: Keine schriftlichen und mündlichen Prüfungen an den Gymnasien des Kantons Solothurn
01.05.2020: Keine schriftlichen und mündlichen Prüfungen für die Erlangung der Berufsmaturität
01.05.2020: Entscheid der EDK über Abschlüsse an den Fachmittelschulen ausstehend
24.04.2020: Matura- und FMS-Prüfungen vorläufig sistiert
17.04.2020: Keine Aufnahmeprüfungen für Gymnasium, Fachmittelschule und Berufsmaturität
09.04.2020: Einigung auf schweizweit abgestimmte Durchführung der Lehrabschlussprüfungen 2020
09.04.2020: Sonderregelungen für die Aufnahmen, Leistungsnachweise, Zeugnisse und Promotionen an den kantonalen Mittel- und Berufsfachschulen
02.04.2020: EDK verabschiedet gemeinsame Grundsätze und Massnahmen für die Bildung
31.03.2020: Vorschlag zur Gestaltung der Qualifikationsverfahren 2020
27.03.2020: QV 2020: Erarbeitung einer verbundpartnerschaftlichen Lösung
25.03.2020: Kurzarbeitsentschädigung für Lernende
20.03.2020: Dispensation vom Fernunterricht für spezifische Berufe an der Berufsfachschule
20.03.2020: Abschlussprüfungen auf Sekundarstufe II Allgemeinbildung
19.03.2020: Qualifikationsverfahren in der beruflichen Grundbildung
17.03.2020: Aufruf der Verbundpartner an die Berufsbildungsakteure
13.03.2020: Verschärfte Massnahmen im Kampf gegen das neue Coronavirus

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Vollbetrieb an den Kantons- und Berufsfachschulen ab nächstem Schuljahr geplant

Solothurn, 26.06.2020

Die mit der Wiedereinführung des Präsenzunterrichts per 8. Juni realisierten Schutzkonzepte und -massnahmen an den Kantons- und Berufsfachschulen bleiben trotz der vom Bundesrat angeordneten Aufhebung der ausserordentlichen Lage und der Übertragung der Zuständigkeit an die Kantone bis zu den Sommerferien unverändert bestehen.

Im Hinblick auf das nächste Schuljahr hat die Plenarversammlung der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) an ihrer gestrigen Sitzung den Beschluss gefasst, dass der Unterricht grundsätzlich im Vollbetrieb geführt wird. Wo Abstandsregelungen und Schutzmassnahmen den ordentlichen Schulbetrieb unverhältnismässig erschweren, sind gemäss Art. 4 Abs. 2 lit. b der „COVID-19-Verordnung besondere Lage” vom 19. Juni die Kontaktdaten der betroffenen Personen zwecks „Contact Tracing” zu erfassen. Vorbehalten bleiben weitergehende Massnahmen.

Gestützt auf diesen Beschluss plant das Departement für Bildung und Kultur, dass der Präsenzunterricht an den Kantons- und Berufsfachschulen des Kantons Solothurn zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 im üblichen Klassenverband ordentlich aufgenommen wird. Der Unterricht soll ausnahmslos im Vollbetrieb vor Ort stattfinden, also ohne Fern- oder Halbklassenunterricht. Dabei werden adaptierte schulspezifische Schutzkonzepte und -massnahmen zur Anwendung kommen, welche den Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) entsprechen. Die Hygienemassnahmen und Verhaltensregeln sind im Schulbetrieb weiterhin vollumfänglich einzuhalten. Die Schulen haben im Rahmen ihrer Möglichkeiten dafür zu sorgen, dass zwischen anwesenden Personen wo immer möglich der Mindestabstand von 1.5 m gewährleistet werden kann. Wenn die räumlichen Gegebenheiten (Unterrichtszimmer) oder Situationen dies nicht zulassen, sind die Kontaktdaten der betreffenden Personengruppen für ein sogenanntes „Contact Tracing” zu erfassen, um notfalls die ansteckungsverdächtigen Personen identifizieren, benachrichtigen und unter Umständen isolieren zu können.

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Kurzarbeit und Kurzarbeitsentschädigung in der beruflichen Grundbildung

Bern, 02.06.2020

In Abstimmung mit der schrittweisen Öffnung der Wirtschaft hat der Bundesrat am 20. Mai auch den schrittweisen Ausstieg aus den COVID-Massnahmen der Arbeitslosenversicherung beschlossen. Gleichzeitig hat das SECO die Arbeitsämter über die Handhabung von Kurzarbeit und Kurzarbeitsentschädigung in der beruflichen Grundbildung informiert. Demnach kann für Lernende, welche ihre Ausbildung im Sommer 2020 beginnen, keine Kurzarbeitsentschädigung mehr beantragt werden.

Weitere Informationen dazu sind den nachfolgenden Mitteilungen der Verbundpartner zu entnehmen.

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Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts an den Kantonsschulen und den Berufsbildungszentren

Solothurn, 28. Mai 2020

Gemäss Beschluss des Bundesrates vom 27. Mai wird an den beiden Kantonsschulen sowie an den Berufsbildungszentren (BBZ) des Kantons Solothurn der Präsenzunterricht ab dem 8. Juni wieder einlaufend aufgenommen. Die Schulen haben gemäss Vorgaben des Bundesamtes für Gesundheit in den letzten Wochen Schutzkonzepte für den Unterricht sowie für alle schulischen Bereiche erarbeitet. Ausführungen dazu finden sich in der nachfolgenden Medienmitteilung.

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Ausserordentliches Aufnahmeverfahren für die Berufsmaturität nach der Lehre (BM 2)

Solothurn, 14. Mai 2020

Junge Berufsleute oder Jugendliche kurz vor Abschluss der Berufslehre trifft die Corona-Krise besonders hart. Der Kanton Solothurn reagiert und bietet eine Alternative: Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger sowie junge Berufsleute können trotz der Massnahmen wegen Corona die Aufnahmeprüfung für die Berufsmatura absolvieren und bei Bestehen nach den Sommerferien mit der BM2 starten.

Die ausserordentliche Aufnahmeprüfung für die BM 2 wird am 3./4. Juni 2020 in den Berufsbildungszentren in Solothurn und Olten stattfinden. Anmeldeschluss ist Mittwoch, 27. Mai 2020 um 17.00 Uhr (Anmeldeeingang). Die Anmeldeformulare können auf der Webseite berufsmatura.so.ch heruntergeladen werden.

Weitere Informationen dazu finden Sie in der nachfolgenden Medienmitteilung.

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Allgemeinbildender Unterricht (ABU): Qualifikationsverfahren und Unterricht bei Abschlussklassen

Solothurn, 6. Mai 2020

Gemäss der bundesrätlichen Verordnung zum angepassten Qualifikationsverfahren 2020 im Zusammenhang mit dem Coronavirus vom 16. April 2020 (SR 412.101.243) und der dazugehörigen COVID-Richtlinie entfällt die Schlussprüfung in der Allgemeinbildung. Die Vertiefungsarbeit und die Erfahrungsnoten bilden in der geregelten beruflichen Grundbildung die ABU-Schlussnote.

Die COVID-Richtlinie des Bundes verlangt ferner im Punkt 8.1.1: „Die bis Ende des ersten Semesters 2019/2020 erzielten Semesterzeugnisnoten fliessen in die Gesamtbeurteilung ein.” Da das kantonale ABU-Reglement im letzten Schuljahr eine Jahresnote vorsieht, muss auf das Ausstellen einer Semesterzeugnisnote im letzten Semester verzichtet werden.

Als Folge davon zählt entgegen der COVID-Richtlinie nicht das erste Semester 2019/2020, sondern das zweite Semester 2018/2019 als letztes Semester für die Berechnung der Erfahrungsnote. Sämtliche Leistungsnachweise im laufenden Schuljahr werden somit hinfällig und dienen lediglich der formativen Bewertung beziehungsweise der Selbsteinschätzung.

Gemäss BBZ-Konferenzbeschluss vom 28. April 2020 sind die Schulen angehalten, die Abschlussklassen bis mindestens in der Woche vom 8. bis 12. Juni weiter zu unterrichten. Nach dem 12. Juni stehen die Lernenden mit Ausnahme des 18. Juni als Ersatztag für den 11. Juni (Fronleichnam) grundsätzlich den Betrieben zur Verfügung. In der Allgemeinbildung bietet sich unter anderem das Thema „Eintritt in den Arbeitsmarkt und lebenslanges Lernen” für einen erfolgreichen Einstieg in die Arbeitswelt an.

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Keine Abschlussprüfungen an den Fachmittelschulen des Kantons Solothurn

Solothurn, 1. Mai 2020 / 15.30 Uhr

Bereits an der Medienkonferenz vom 24. April 2020 hat Bildungsdirektor Dr. Remo Ankli kommuniziert, dass der Kanton Solothurn auf die Abschlussprüfungen an der Fachmittelschule verzichten wolle, sobald der Änderungsbeschluss der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) vorliegt. Leider wird dies voraussichtlich erst im Verlaufe der nächsten Woche der Fall sein.

Aufgrund der heutigen EDK-Vorstandssitzung in Bern hat Regierungsrat Ankli entschieden, nicht mehr länger auf diesen EDK-Beschluss zu warten und insbesondere den Direktbetroffenen Klarheit für ihre aktuell unbefriedigende Situation zu verschaffen. Die Abschlussprüfungen an den Fachmittelschulen im Kanton Solothurn werden nicht stattfinden, dies analog zu den Gymnasien, der Berufsmaturität und dem Qualifikationsverfahren in der beruflichen Grundbildung. Die Definition zur Berechnung der Abschlussnoten wird im Beschluss der EDK-Plenarversammlung von nächster Woche erwartet.

Update 05.05.2020: Die Plenarversammlung der EDK hat heute die Modalitäten zur Vergabe der Abschlüsse von Fachmittelschulen infolge des Coronavirus für das Jahr 2020 geregelt. Demnach können die Kantone entweder auf die mündlichen und / oder schriftlichen Prüfungen verzichten oder diese durchführen (siehe nachfolgende Richtlinien).

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Keine schriftlichen und mündlichen Prüfungen an den Gymnasien des Kantons Solothurn

Solothurn, 1. Mai 2020

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 29. April 2020 entschieden, dass die kantonalen Gymnasien dieses Jahr auf die schriftlichen und mündlichen Maturitätsprüfungen verzichten können. In seiner Medienmitteilung vom 24. April 2020 hatte der Regierungsrat seinerseits mitgeteilt, dass der Kanton Solothurn auf Abschlussprüfungen verzichten wolle, falls der Bundesrat den Kantonen diese Wahl lässt.

Nachdem der Bundesrat diese Möglichkeit nun gewährt hat, werden im Kanton Solothurn keine gymnasialen Maturitätsprüfungen stattfinden. Die Maturitätsnoten stützen sich nun in allen Fächern auf die Leistungen im letzten Ausbildungsjahr, in welchem ein Fach unterrichtet wurde, sowie auf die Noten der Maturaarbeit.

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Keine schriftlichen und mündlichen Prüfungen für die Erlangung der Berufsmaturität

Bern, 1. Mai 2020

Auf Antrag der EDK hat der Bundesrat am 29. April 2020 beschlossen, dass in der ganzen Schweiz auf die kantonalen Prüfungen der eidgenössischen Berufsmaturität verzichtet wird. Nach Konsultation der Verbundpartner der Berufsbildung (Bund, Kantone, Organisationen der Arbeitswelt) und der Hochschulrektorenkonferenz Swissuniversities hat der Bundesrat entscheiden, dass die Berufsmaturität 2020 ganz auf Erfahrungsnoten basierend erworben wird. Dadurch werden die Chancengleichheit für alle Berufsmaturandinnen und -maturanden sowie die Vergleichbarkeit der Abschlüsse gewährleistet. Die entsprechende Verordnung findet sich auf der Webseite des Bundes.

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Entscheid der EDK über Abschlüsse an den Fachmittelschulen ausstehend

Solothurn, 1. Mai 2020 / 12.00 Uhr

Gemäss Reglement über die Anerkennung der Abschlüsse von Fachmittelschulen (SR 4.2.1.2, Art. 18) vom 25. Oktober 2018 müssen mindestens sechs Fächer schriftlich und / oder mündlich geprüft werden. Eine Änderung dieser reglementarischen Bestimmungen muss durch die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) erfolgen, was bislang noch nicht der Fall war.

In seiner Medienmitteilung vom 24. April 2020 hatte der Regierungsrat mitgeteilt, dass der Kanton Solothurn auf Abschlussprüfungen an der Fachmittelschule verzichten wolle, falls die EDK den Kantonen diese Wahl lässt. Sobald der Beschluss der EDK vorliegt, wird der Vorsteher des Departements für Bildung und Kultur den Entscheid zum Prüfungsverzicht bestätigen können. Der Beschluss der EDK wird in diesen Tagen erwartet.

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Matura- und FMS-Prüfungen vorläufig sistiert

Solothurn, 24. April 2020

Aufgrund der ausserordentlichen Lage hat Bildungsdirektor Remo Ankli die festgelegten Prüfungstermine für die Abschlussklassen der Gymnasien und Fachmittelschulen bis auf weiteres sistiert. Ein allfälliges Verschiebedatum sowie die gesamte Prüfungsorganisation kann erst bestimmt werden, wenn der Bundesrat definitiv über die Abschlussprüfungen entschieden hat. Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) hat dem Bundesrat beantragt, per Notverordnung zu verfügen, dass die Kantone nicht nur auf die mündlichen, sondern auch auf die schriftlichen Maturitätsprüfungen verzichten können. Mit diesem Entscheid kann Qualität und Gleichwertigkeit gewährleistet werden – vorausgesetzt, dass sich Kantone, die keine Prüfungen durchführen, auf Erfahrungsnoten abstützen.

Bildungsdirektor Remo Ankli begrüsst einen möglichen Wegfall der Abschlussprüfungen. Für den Fall, dass der Bundesrat den EDK-Beschluss gutheisst und damit den Kantonen die Wahl lässt, wird der Kanton Solothurn auf Abschlussprüfungen verzichten.

Der Sistierungsbeschluss erfolgt koordiniert mit den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt, die ebenfalls bereits Anfang Mai mit den schriftlichen Prüfungen beginnen würden.

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Keine Aufnahmeprüfungen für Gymnasium, Fachmittelschule und Berufsmaturität

Solothurn, 17. April 2020

An seiner gestrigen Medienkonferenz informierte der Bundesrat über die geplante schrittweise Aufhebung des sogenannten „Lockdown”. Demnach sollen die Mittel-, Berufs- und Hochschulen ab Montag, 8. Juni 2020 den Präsenzunterricht wieder aufnehmen können, sofern die epidemiologische Lage dies zulässt. Ob dies der Fall sein wird, will der Bundesrat am 27. Mai 2020 entscheiden.

Für die zur Aufnahmeprüfung angemeldeten Kandidatinnen und Kandidaten gelten dadurch folgende Bestimmungen:

  • Es finden keine Aufnahmeprüfungen statt.
  • Alle Kandidatinnen und Kandidaten, welche für die Gym-, FMS- und BM 1-Prüfungen angemeldet sind, werden prüfungsfrei aufgenommen. Sie können den Lehrgang unter der Bedingung einer 12-monatigen Probezeit besuchen. Erfüllen sie die Promotionsbedingungen nach Ablauf dieser Frist nicht, werden sie ohne Repetitionsmöglichkeit aus dem Lehrgang entlassen. Es gelten die besonderen Bestimmungen bezüglich Aufnahme ins Gymnasium respektive in die FMS.
  • Zur BM 2 werden jene angemeldeten Lernenden prüfungsfrei zugelassen, welche ihr EFZ bereits mit einer Gesamtnote von mindestens 5.0 erlangt haben oder im Sommer 2020 erlangen werden, im Falle der BM-Ausrichtung Wirtschaft und Dienstleistungen (Typ Wirtschaft) und EFZ Kaufmann / Kauffrau mit einem Notendurchschnitt von mindestens 4.5 im schulischen Teil.

Ausserdem werden alle Schülerinnen und Schüler, welche für einen Übertritt aus der Sek P ins Gymnasium angemeldet sind, ins 1. Gymnasium aufgenommen.

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Einigung auf schweizweit abgestimmte Durchführung der Lehrabschlussprüfungen 2020

Bern, 9. April 2020

Bund, Kantone und Sozialpartner haben sich auf eine schweizweit einheitliche Lösung geeinigt, um den diesjährigen Lehrabgängerinnen und Lehrabgängern den Berufsabschluss zu ermöglichen.

  • Prüfung der praktischen Arbeit: Je nach Beruf soll eine praktische Prüfung oder eine Beurteilung der praktischen Leistungen durch den Lehrbetrieb durchgeführt werden. Die im jeweiligen Beruf bzw. Berufsfeld zuständige Organisation der Arbeitswelt (OdA) beantragt die von ihr bevorzugte Variante für ein schweizweit durchführbares Verfahren.
  • Prüfung der schulischen Ausbildung: Es finden keine Abschlussprüfungen in den Berufskenntnissen und der Allgemeinbildung statt. Die Noten werden aus den Erfahrungsnoten und in der Allgemeinbildung zusätzlich aus der Vertiefungsarbeit berechnet.

Für die Maturitätsprüfungen (gymnasiale Maturität, Fachmaturität, Berufsmaturität, Passerellen) verfolgen Bund und Kantone das Ziel, dass alle Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge ihre Abschlusszeugnisse termingerecht erhalten und sich fristgemäss an den Institutionen der Tertiärstufe einschreiben können.

Weitere Informationen dazu finden sich in der Medienmitteilung des WBF sowie auf der Webseite des Steuergremiums Berufsbildung 2030.

► Update 16.04.2020: Der Bundesrat hat die von den Verbundpartnern der Berufsbildung gutgeheissene Lösung für den Berufsabschluss der Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger in diesem Jahr gutgeheissen (siehe nachfolgende Verordnung).

► Update 30.04.2020: Bund, Kantone und Sozialpartner haben in den letzten Wochen die Grundlagen für ein national abgestimmtes Qualifikationsverfahren in der beruflichen Grundbildung erarbeitet. Zwischenzeitlich ist überall klar, wie die praktische Ausbildung geprüft wird: In 194 Berufen erfolgt die Beurteilung der berufspraktischen Kompetenzen in Form einer praktischen Arbeit. In 39 beruflichen Grundbildungen geschieht diese Beurteilung durch die Lehrbetriebe (siehe nachfolgende Mitteilungen Nr. 7 der Verbundpartner).

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Sonderregelungen für die Aufnahmen, Leistungsnachweise, Zeugnisse und Promotionen an den kantonalen Mittel- und Berufsfachschulen

Solothurn, 9. April 2020

Aufgrund der ausserordentliche Lage im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind befristete Sonderregelungen betreffend die Aufnahmen, Übertritte, Leistungsnachweise, Zeugnisse und Promotionen an den kantonalen Mittel- und Berufsfachschulen erforderlich. Diese Sonderregelungen sind abhängig vom Zeitpunkt der Wiederaufnahme des ordentlichen Schulbetriebs.

Aufnahmen und Übertritte

Für die Aufnahme ins Gymnasium, in die Fachmittelschule und in die Berufsmaturitätslehrgänge gilt:

  • Falls der Schulstart bis spätestens am 25. Mai 2020 erfolgt, finden die Aufnahmeprüfungen am 3./4. Juni 2020 statt.
  • Falls der Schulstart nach dem 25. Mai 2020 erfolgt, finden keine Aufnahmeprüfungen statt. In diesem Fall werden alle für die Gymnasiums-, FMS- und BM 1-Prüfungen angemeldeten Kandidatinnen und Kandidaten prüfungsfrei aufgenommen und können den Lehrgang unter der Bedingung einer 12-monatigen Probezeit besuchen. Erfüllen sie die Promotionsbedingungen nach Ablauf dieser Frist nicht, werden sie ohne Repetitionsmöglichkeit aus dem Lehrgang entlassen. Zur Berufsmaturität nach der Lehre (BM 2) werden jene Lernenden prüfungsfrei zugelassen, welche ihr EFZ mit einer Gesamtnote von mindestens 5.0 erlangt haben, im Falle der BM-Ausrichtung Wirtschaft und Dienstleistungen (Typ Wirtschaft) und EFZ Kaufmann / Kauffrau mit einer Gesamtnote von mindestens 4.5 im schulischen Teil.

Ausserdem werden alle Schülerinnen und Schüler, welche für einen Übertritt aus der Sek P ins Gymnasium angemeldet sind, ins 1. Gymnasium aufgenommen.

Leistungsnachweise, Zeugnisse und Promotionen

In nicht abschliessenden Lehrgängen richten sich die Leistungsnachweise (Prüfungen), Zeugnisse und Promotionen nach folgenden Grundsätzen:

  • Im zweiten Semester des laufenden Schuljahrs werden Leistungsnachweise bis zum 13. März 2020 berücksichtigt. Werden die Schulen vor dem 25. Mai 2020 wieder geöffnet, können auch die Leistungen bis zum Ende des Semesters berücksichtigt werden. Auf dieser Basis werden auch die Zeugnisse erstellt.
  • Sowohl die Semester- als auch die Jahrespromotionen werden ausgesetzt. Die Schülerinnen, Schüler und Lernenden treten alle in die nächsthöhere Klasse ein und behalten ihren bisherigen Promotionsstand bei.

Der detaillierte Erlass ist im untenstehenden Dokument zu finden.

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EDK verabschiedet gemeinsame Grundsätze und Massnahmen für die Bildung

Bern, 2. April 2020

Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) hat gemeinsame Grundsätze und Massnahmen für die einzelnen Bildungsbereiche verabschiedet. Ziel der EDK sind schweizweit einheitliche Lösungen für die Schulstufen bis zur Sekundarstufe II und für die Lehrerinnen- und Lehrerbildung.

  • Obligatorische Schule: Das Schuljahr 2019/2020 gilt auf jeden Fall in allen Kantonen als vollwertiges Schuljahr. Die kantonal festgelegten Schulkalender bleiben gültig, die Ferien werden nicht für den Unterricht genutzt, und es werden für alle Klassen Zeugnisse ausgestellt.
  • Sekundarstufe II: Die Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge der Gymnasien, der Fachmittelschulen, der Berufsmaturitätslehrgänge sowie die Studierenden der Passerelle „Berufsmaturität, Fachmaturität – Universitäre Hochschule” werden ihre Abschlusszeugnisse rechtzeitig erhalten, damit sie im Herbst 2020 einen weiterführenden Studiengang aufnehmen oder eine Stelle antreten können. Die Frage der Qualifikationsverfahren in der Berufsbildung wird gemeinsam mit dem Bund und den Sozialpartnern geklärt.
  • Lehrerinnen- und Lehrerbildung: Die von den pädagogischen Hochschulen und Universitäten erarbeiteten Kompensationslösungen für den Ausfall der Praktika werden als äquivalent anerkannt. Das gilt auch für Leistungsnachweise, die in der geplanten Form nicht durchgeführt werden können. Gleichzeitig werden die Prüfungen unter Berücksichtigung der Vorschriften des Bundes durchgeführt.

Die detaillierten Grundsätze und Massnahmen sind auf der Webseite der EDK nachzulesen.

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Vorschlag zur Gestaltung der Qualifikationsverfahren 2020

Bern, 31. März 2020

Damit in die verworrene Situation um die diesjährigen Lehrabschlussprüfungen Klarheit gebracht werden kann, hat eine Arbeitsgruppe des Steuergremiums „Berufsbildung 2030” einen Vorschlag präsentiert. Demnach sollen folgende Regelungen zur Anwendung kommen:

  • Im schulischen Bereich (Berufskenntnisse und allgemeinbildender Unterricht) sollen keine Prüfungen stattfinden. Der Abschluss wird sich auf die bis zum Ende des ersten Semesters 2019/20 erzielten Semesterzeugnisnoten stützen.
  • Eine Prüfung der praktischen Ausbildung soll dort, wo dies möglich ist, stattfinden, wobei pro Berufsfeld ein schweizweit einheitliches Verfahren definiert wird. Wenn keine praktischen Prüfungen möglich sind, wird zumindest eine Beurteilung der berufspraktischen Kompetenzen durch den Lehrbetrieb eingeholt.

Ziel ist es, dass alle Berufslernenden ihr Fähigkeitszeugnis oder ihr Berufsattest erhalten, wenn sie über die entsprechenden Kompetenzen verfügen.

Die Umsetzung der angepassten Qualifikationsverfahren soll durch einen Entscheid des Bundesrats in Form einer Notverordnung geregelt werden. Es ist vorgesehen, dass dies noch vor Ostern der Fall sein wird. Weitere Informationen dazu finden Sie in den untenstehenden Mitteilungen Nr. 4 der Verbundpartner der Berufsbildung sowie auf der Webseite von berufsbildung2030.ch.

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QV 2020: Erarbeitung einer verbundpartnerschaftlichen Lösung

Bern, 27. März 2020

Die Corona-Situation wirkt sich stark auf die Berufsbildung aus und führt insbesondere zu zahlreichen Vollzugsfragen. Die Verbundpartner der Berufsbildung haben sich unter Federführung des Steuergremiums „Berufsbildung 2030” auf ein gemeinsames, nationales Vorgehen mit Hauptfokus auf die berufliche Grundbildung geeinigt.

Das Steuergremium informiert die Akteure der Berufsbildung fortlaufend über gemeinsame nationale Massnahmen und Beschlüsse. Die Informationen finden sich auf der neuen Webseite berufsbildung2030.ch sowie in den periodisch erscheinenden Mitteilungen. Die untenstehenden Mitteilungen Nr. 3 enthalten Informationen zu folgenden Themen:

  • Projektorganisation etabliert: Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit den konkreten Herausforderungen in der beruflichen Grundbildung.
  • Qualifikationsverfahren 2020: Eine verbundpartnerschaftliche Lösung für die Lehrabschlussprüfungen ist in Erarbeitung.
  • Eidgenössische Berufs- und höhere Fachprüfungen: Das SBFI steht den Prüfungsträgerschaften bei Fragen zur Planung und Durchführung zur Verfügung.

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Kurzarbeitsentschädigung für Lernende

Solothurn, 25. März 2020

Der Bundesrat hat zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus ein umfassendes Massnahmenpaket beschlossen, um die Beschäftigung zu erhalten, Löhne zu sichern und Selbständige aufzufangen.

Eine dieser Massnahmen ist die Ausweitung und Vereinfachung der Kurzarbeit: Die Ansprüche auf Kurzarbeitsentschädigung sollen ausgeweitet und die Beantragung vereinfacht werden, um die betroffenen Personen und Branchen im Bedarfsfall möglichst unbürokratisch, gezielt und rasch unterstützen zu können. Zu diesen Personen zählen auch Lernende, die ausnahmsweise von einer Kurzarbeitsentschädigung profitieren können.

Weitere Informationen zur Kurzarbeitsentschädigung sind auf der Webseite des Amts für Wirtschaft und Arbeit zu finden.

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Dispensation vom Fernunterricht für spezifische Berufe an der Berufsfachschule

Solothurn, 20. März 2020

Verschiedene Unternehmen sind aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie besonders stark betroffen. Diese sind unter Umständen durch Personalknappheit und besonders hohe Arbeitsbelastung darauf angewiesen, ihre Lernenden auch am eigentlichen Schultag einsetzen zu können.

Die Verbundpartner der Berufsbildung haben sich darauf verständigt, diese Möglichkeit für gewisse Branchen zu schaffen. Es betrifft dies Lehrbetriebe, welche folgende Berufslehren anbieten:

  • Fachmann/Fachfrau Gesundheit EFZ
  • Assistent/-in Gesundheit und Soziales EBA
  • Fachmann/Fachfrau Betreuung EFZ (Fachrichtung Betagtenbetreuung und Behindertenbetreuung)
  • Medizinische Praxisassistent/-in EFZ
  • Detailhandelsfachmann/-frau EFZ (nur Branche Nahrungs- und Genussmittel)
  • Detailhandelsassistent/-in EBA (nur Branche Nahrungs- und Genussmittel)
  • Drogist/-in EFZ
  • Pharma-Assistent/-in EFZ

Diejenigen Betriebe, welche von dieser Möglichkeit Gebrauch machen wollen, bitten wir, das untenstehende Formular auszufüllen und dem Amt- für Berufsbildung, Mittel und Hochschulen berufslehren@dbk.so.ch zuzustellen.
Bei Fragen unterstützen wir Sie gerne unter der Telefonnummer 032 627 28 80.

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Abschlussprüfungen auf Sekundarstufe II Allgemeinbildung

Bern, 20. März 2020

Die Maturitäts-, Fachmaturitäts-, Passerelle- und Berufsmaturitätsausweise ermöglichen den Zugang zu den Universitäten, den ETH, den Pädagogischen Hochschulen sowie zu den Fachhochschulen, der Fachmittelschulausweis zu den Höheren Fachschulen. Entsprechend hat die Ausstellung der Abschlusszeugnisse am Ende des laufenden Schuljahres 2019-2020 für alle betroffenen Schülerinnen und Schüler der Gymnasien, Fachmittelschulen und Berufsmaturitätslehrgänge oberste Priorität. Die unterbruchfreie Fortsetzung der schulischen Laufbahn jeder Schülerin und jedes Schülers soll unter strenger Berücksichtigung der Bundesmassnahmen (COVID-19-Verordnung 2) gewährleistet und mit schweizweit gültigen Lösungen umgesetzt werden.

Die Schweizerische Mittelschulämterkonferenz (SMAK) setzt alles daran, dass sich die Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge auch in dieser ausserordentlichen Situation fristgemäss an den Institutionen der Tertiärstufe einschreiben können und ihre Maturazeugnisse termingerecht erhalten. Der freie Hochschulzugang ist damit sichergestellt. Die SMAK prüft verschiedene Szenarien, die sicherstellen, dass diese Ziele je nach Entwicklung der Lage erreicht werden können.

Für die Jahrgänge, die sich nicht im Abschlussjahr befinden, werden noch offene Aufnahme- und Promotionsverfahren gemäss den jeweiligen kantonalen Bedingungen weitergeführt.

Die Situation wird laufend von der SMAK beobachtet. Bei weiteren Änderungen der Bedingungen wird die EDK in Zusammenarbeit mit dem Bund und swissuniversities sowie unter Einbezug aller weiteren relevanten Partner neue oder zusätzliche Optionen in Erwägung ziehen.

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Qualifikationsverfahren in der beruflichen Grundbildung

Bern, 19. März 2020

Das neue Coronavirus wirkt sich auch auf die Qualifikationsverfahren der beruflichen Grundbildung („Lehrabschlussprüfungen”) aus. Die Berufslernenden sollen trotz der ausserordentlichen Lage wie in den Vorjahren ihren Lehrabschluss mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) bzw. einem eidgenössischen Berufsattest (EBA) realisieren können. Dies gilt auch für die Berufsmaturität.

Die Arbeiten für ein national abgestimmtes und auf die gegebenen Umstände angepasstes Verfahren laufen auf Hochtouren. Die Verbundpartner der Berufsbildung haben sich heute auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt. Ziel ist es, allen Lernenden der beruflichen Grundbildung im Sommer 2020 die Möglichkeit eines Abschlusses zu gewähren, inkl. Berufsmaturität I und II.

Die Verbundpartner rufen die Akteure der Berufsbildung auf, mit der Durchführung der anstehenden Qualifikationsverfahren der beruflichen Grundbildung zu warten, bis entsprechende Empfehlungen vorliegen. Die Verbundpartner werden die Akteure jeweils zeitnah über die Entwicklungen informieren und sie laufend in die Überlegungen einbinden.

► Weitere Ausführungen dazu finden Sie im nachfolgenden Dokument.

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Aufruf der Verbundpartner an die Berufsbildungsakteure

Bern, 17. März 2020

Die Schweiz befindet sich in einer ausserordentlichen Lage, die sich jederzeit ändern kann. Die aktuelle Situation wirkt sich auch stark auf die Berufsbildung aus und führt insbesondere zu zahlreichen Vollzugsfragen. Die Verbundpartner der Berufsbildung (Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt) haben sich am Dienstag, 17. März 2020 auf ein gemeinsames, nationales Vorgehen geeinigt.

Die wichtigsten, allgemeinen Punkte der verbundpartnerschaftlichen Abmachung sind:

  • Alle Verbundpartner setzen sich dafür ein, negative Auswirkungen auf die Berufsbildung zu vermeiden.
  • Es gelten weiterhin die jeweiligen gesetzlichen Zuständigkeiten. Die Zusammenarbeit der Verbundpartner wird jedoch intensiviert.
  • Die Umsetzung von Massnahmen erfolgt national abgestimmt. Auf Alleingänge von einzelnen Kantonen oder Organisationen der Arbeitswelt ist zu verzichten.
  • Der Unterricht ist in allen Bereichen der Berufsbildung im Rahmen der Möglichkeiten aufrechtzuerhalten. Priorität haben Abschlussklassen.
  • Ziel ist, allen Lernenden im letzten Lehrjahr diesen Sommer trotz schwieriger Rahmenbedingungen den Abschluss zu ermöglichen.

► Weitere Ausführungen dazu finden Sie im nachfolgenden Dokument.

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Verschärfte Massnahmen im Kampf gegen das neue Coronavirus

Solothurn, 13. März 2020

Gemäss heutigem Bundesratsentscheid werden ab sofort Schulen im obligatorischen und nachobligatorischen Bereich im Kanton Solothurn geschlossen. Dies betrifft insbesondere die beiden Kantonsschulen Olten und Solothurn und die Berufsbildungszentren (BBZ) Olten und Solothurn-Grenchen sowie weitere Institutionen der Tertiärstufe (z. B. Höhere Fachschulen) und Angebote der Weiterbildungsinstitutionen. Von dieser Massnahme sind auch die überbetrieblichen Kurszentren betroffen. Die zuständigen Berufs- oder Branchenverbände sind für die Umsetzung verantwortlich, die Kantone unterstützen sie.

Der Präsenzunterricht wird an den Kantonsschulen und BBZ vorübergehend sistiert. Die Kommunikation an Eltern, Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler sowie Lernende erfolgt über die Schulleitungen der beiden Kantonsschulen sowie der beiden BBZ. Kantonsschulen und BBZ führen ihren Ausbildungsauftrag grundsätzlich in Anwendung von neuen digitalen Lehr- und Lernformen (Arbeitsaufträge, virtuelle Klassenzimmer u. a.) sowie im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten weiter. Diese Massnahme gilt vorerst bis und mit 19. April 2020.

Sämtliche Schülerinnen und Schüler der Kantonsschulen sowie die Lernenden der Berufsbildungszentren sollen die ausfallenden Schultage nach Möglichkeit im Homeoffice nutzen, um den Schulstoff aufzuarbeiten und die Aufträge der Schule zu bearbeiten.

Da gemäss Lehrvertrag der Betrieb für seine Lernenden verantwortlich ist, erfolgt die Homeoffice-Schulung in Absprache mit dem zuständigen Berufsbildner. Alternative Lernorte (z. B. am Arbeitsplatz) werden ebenfalls mit dem Betrieb besprochen. Die Lernenden halten sich an die Vorgaben ihres Ausbildungsbetriebs.

► Aufnahmeprüfungen
Aufgrund der aktuellen Schulschliessungen werden die Aufnahmeprüfungen für das Gymnasium, die Fachmittelschule und die Berufsmaturität vorerst bis nach den Frühlingsferien verschoben.

► Abschlussprüfungen Qualifikationsverfahren, BM, Maturitäts- und FMS-Abschlussprüfungen
Die Abschlussprüfungen finden voraussichtlich mit Anpassungen statt. Die in diesem Zusammenhang offenen Fragen werden auf verschiedenen Ebenen geklärt und baldmöglichst kommuniziert.

Die Kantone koordinieren gemeinsam mit den Verbundpartnern die Durchführung der Qualifikationsverfahren in der Berufsbildung. Ziel ist es, dass die Qualifikationsverfahren 2020 möglichst regulär durchgeführt werden können. Interkantonale Abklärungen laufen, weitere Informationen folgen.

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