COVID-19

Aktuelle Informationen für die Berufsbildung, Mittel- und Hochschulen

Leeres Klassenzimmer und Wandtafel mit Aufschrift

Ausweitung der Maskenpflicht auf die Sekundarstufe I

Solothurn, 26. November 2021

Vor dem Hintergrund der stark ansteigenden Ansteckungen in der Bevölkerung ergänzt der Kanton für die Dauer der Adventszeit die bestehenden Schutzmassnahmen an der Volksschule mit einer temporären Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen der Sekundarschule. Grundlage dieser Regelung ist eine Allgemeinverfügung des Departements des Innern. Sie gilt ab Montag, 29. November bis und mit Freitag, 24. Dezember 2021. Ab dem 29. November 2021 gelten folgende ergänzende Massnahmen an den Kantonsschulen und Berufsbildungszentren:

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Maskenpflicht an Kantonsschulen und Berufsbildungszentren

Solothurn, 10. September 2021

Ab kommendem Montag, 13. September 2021 gilt an den kantonalen Schulen ab Sekundarstufe II wieder Maskenpflicht. Grund dafür sind die insbesondere an den Schulen aktuell stark ansteigenden Covid-19-Fallzahlen.  

Seit den Sommerferien 2021 steigen an den solothurnischen kantonalen Schulen der Sekundarstufe II die Covid-19-Fälle und die Quarantäne-Anordnungen stark an. Um die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler, der Lernenden, der Lehrpersonen und des weiteren Schulpersonals möglichst wirksam zu schützen, hat der Regierungsrat beschlossen, wieder eine generelle Maskentragpflicht im Innenbereich der Berufsbildungszentren und Kantonsschulen einzuführen. Dies  in Ergänzung zu den bestehenden Massnahmen.

Das Maskentragen ist die wirksamste Massnahme, um Quarantänefälle zu reduzieren und den Präsenzunterricht aufrecht zu erhalten. Das Tragen einer Gesichtsmaske ist für alle Angehörigen der Kantonsschulen und Berufsbildungszentren und für alle, die sich in den Räumlichkeiten der Schulen der Sekundarstufe II aufhalten, obligatorisch. Ausgenommen davon sind die Sek-P-Schülerinnen und Schüler.

Die Maskentragpflicht gilt im Eingangsbereich und in den Innenanlagen des Schulareals.
Grundlage dieser Regelung ist eine Allgemeinverfügung des Departementes des Innern. Diese gilt bis am 24. Januar 2022. Die Notwendigkeit dieser Massnahme wird laufend überprüft.

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Aktualisierung ergänzende Massnahmen an den Kantonsschulen und Berufsbildungszentren

Solothurn, 10. September 2021

Der Regierungsrat hat per 13. September 2021 die Maskenpflicht auf der Sekundarstufe II erlassen. Ab diesem Datum gelten folgende ergänzenden Massnahmen an den Kantonsschulen und Berufsbildungszentren:

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Aktualisierung ergänzende Massnahmen an den Kantonsschulen und Berufsbildungszentren

Solothurn, 11. August 2021

Ab Montag, 16. August 2021 (Schuljahresbeginn) gelten folgende ergänzenden Massnahmen an den Kantonsschulen und Berufsbildungszentren:

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Aktualisierung ergänzende Massnahmen an den Kantonsschulen und Berufsbildungszentren

Solothurn, 23. Juni 2021

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 23.06.2021 beschlossen, die Massnahmen gegen das Coronavirus ab Samstag, 26. Juni 2021 stark zu reduzieren und zu vereinfachen. Die Covid-19-Verordnung besondere Lage wird umfassend revidiert. Für die Kantonsschulen und Berufsbildungszentren gelten ab Montag, 28. Juni 2021 folgende ergänzenden Bestimmungen:

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Aktualisierung ergänzende Massnahmen auf der Sekundarstufe II (Kantonsschulen und Berufsbildungszentren) aufgrund der geänderten Covid-19-Verordnung besondere Lage

Solothurn, 26. Mai 2021

Mit dem Übergang von der Schutzphase in die Stabilisierungsphase hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 26. Mai 2021 weitere Öffnungsschritte beschlossen. Die ergänzenden Massnahmen Sek II sind entsprechend angepasst worden.

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Aktualisierung ergänzende Massnahmen auf der Sekundarstufe II (Kantonsschulen und Berufsbildungszentren) aufgrund der Covid-19-Verordnung besondere Lage

Solothurn, 22. April 2021

Der Bundesrat hat am 14. April einen weiteren Öffnungsschritt beschlossen. Für die Schulen Sek II gelten bis 9. Juli 2021 folgende ergänzenden Massnahmen:

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Abschlussprüfungen 2021: Covid-19-Verordnungen

Bern, 12. März 2021

Die Covid-19-Verordnungen "Qualifikationsverfahren berufliche Grundbildung“, "kantonale Berufsmaturitätsprüfungen“ und „gymnasiale Maturitätsprüfungen" sind am 12. März 2021 erlassen worden.

Die Abschlussprüfungen der beruflichen Grundbildung, die der kantonalen Berufsmaturitätsprüfungen sowie der gymnasialen Maturitätsprüfungen sollen 2021 trotz Pandemie wenn immer möglich regulär durchgeführt werden. Dies hat der Bundesrat mit seinen Entscheiden bestätigt. Für den Fall, dass die epidemiologische Lage die ordentliche Durchführung trotz Einhaltung der Schutzkonzepte landesweit oder regional nicht zulässt, haben der Bundesrat und das SBFI vorsorglich die nötigen Ausnahmeregelungen erlassen. 

Die Medienmitteilung des Bundesrates, die Verordnungen, Erläuterungen und Faktenblätter zu den Qualifikationsverfahren der beruflichen Grundbildung und zur Berufsmaturität sind unter https://taskforce2020.ch/de/qualifikationsverfahren verlinkt.

Die Grundlagen zur gymnasialen Maturitätsprüfung finden Sie hier.

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Aktualisierung ergänzende Massnahmen auf der Sekundarstufe II (Kantonsschulen und Berufsbildungszentren) aufgrund der Covid-19-Verordnung besondere Lage

Solothurn, 26. Februar 2021

Die per 29. Oktober 2020 in Kraft gesetzte «Verordnung über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der COVID-19-Epidemie» (Covid-19-Verordnung besondere Lage) wurde per 2. November 2020 an den Kantonsschulen und Berufsbildungszentren umgesetzt. Die bereits seit dem 17. August 2020 eingeführte Ausdehnung der Maskenpflicht und weitere Massnahmen auf der Sekundarstufe II, die in den Schutzkonzepten der Kantonsschulen und Berufsbildungszentren integriert sind, gelten weiterhin und werden mit den entsprechenden aktuellen Massnahmen für den Präsenzunterricht ergänzt. Die Maskenpflicht und Einhaltung der Distanz- und Hygieneregeln gelten weiterhin kumulativ auf dem ganzen Schulareal.

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Abschluss der Fernunterrichtsphase für Kantons- und Berufsfachschulen

Solothurn, 24. Februar 2021

Aktuell gilt in den Kantons- und Berufsfachschulen Fernunterricht. Aufgrund der vom Bundesrat angekündigten Lockerungen und der aktuellen epidemiologischen Lage endet dieser wie vorgesehen am 26. Februar.

Hintergrund: Wegen der angespannten Situation wurde Mitte Januar 2021 entschieden, den Unterricht der Kantons- und Berufsfachschulen von 25. Januar bis Ende Februar 2021 im Fernunterricht mit punktuellen Präsenzmöglichkeiten weiterzuführen. Inzwischen hat sich die Lage gesamtschweizerisch und im Kanton Solothurn weiter stabilisiert, und der Bundesrat hat erste Lockerungen seiner Massnahmen ab 1. März 2021 für heute Mittwoch angekündigt. Der Präsenzunterricht kann deshalb wie geplant wiederaufgenommen werden – unter Einhaltung der schulspezifischen Schutzkonzepte.

Persönlicher Austausch für Lernerfolg wichtig

Die Fernunterrichtsphase zeigte, dass der digital geführte Unterricht für eine befristete Zeit auf dieser Schulstufe funktioniert. Längerfristig ist der persönliche Austausch zwischen Lehrpersonen und Lernenden sowie unter den Lernenden aber von zentraler Bedeutung. Die Rückkehr zum Präsenzunterricht ist deshalb gerade auch im Hinblick auf die bevorstehenden Abschlussprüfungen wichtig.

Stichprobentests vor Ort

Das Gesundheitsamt des Kantons Solothurn hat in Absprache mit dem Amt für Berufsbildung, Mittel- und Hochschulen (ABMH) und den Schulleitungen der Kantons- und Berufsfachschulen angeordnet, Stichprobentests in zufällig ausgewählten Klassen an den Kantonsschulen und den Berufsbildungszentren durchzuführen, sobald der Präsenzunterricht wieder beginnt. Der Test ist für die Teilnehmenden freiwillig und kostenlos. Ebenso erhalten Mitarbeitende und Lehrpersonen die Möglichkeit zum Testen am betreffenden Tag.

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Maskenpflicht ab der 5. Klasse sowie Fernunterricht mit Präsenzmöglichkeit für Kantons- und Berufsfachschulen

Solothurn, 21. Januar 2021

Aufgrund der weiterhin angespannten Situation im Kanton Solothurn sowie der unsicheren Entwicklung der Pandemie hat das Bildungsdepartement beschlossen, aktiv einen Beitrag zur Reduktion der Mobilität, der Kontakte und Ansteckungsrisiken zu leisten. An den Volksschulen gilt ab kommenden Montag Maskenpflicht ab der 5. Klasse, Kantons- und Berufsschulen gehen in den Fernunterricht.

Hintergrund: Die Lage im Kanton Solothurn hat sich auf hohem Niveau stabilisiert, das Gesundheitssystem ist weiterhin sehr angespannt. Neue Virus-Mutationen sorgen zusätzlich für Unsicherheit. Der Bundesrat hat gestern keine Schulschliessungen festgelegt und mögliche weitergehende Massnahmen den Kantonen überlassen.

Mit den ergriffenen Massnahmen und den gut funktionierenden Schutzkonzepten an den Schulen konnten im Kanton Solothurn bisher grössere Ausbrüche verhindert werden. Aufgrund der weiterhin angespannten Situation hat Bildungsdirektor Dr. Remo Ankli beschlossen, gezielt einen Beitrag zur Reduktion der Mobilität und Kontakte und damit der Ansteckungsrisiken zu leisten. Die Kantons- und Berufsfachschulen werden ab Montag, 25. Januar 2021, bis Freitag, 26. Februar 2021, ihren Unterricht im Fernunterricht weiterführen. Um negativen Auswirkungen entgegenzuwirken, sind für bestimmte Situationen weiterhin Präsenzveranstaltungen möglich.

Volksschulen – Maskenpflicht ab 5. Klasse

Aufgrund der Fallentwicklung der Mutationsvarianten ist es angezeigt, proaktiv die Schutzstufe zu erhöhen und eine Maskenpflicht auf Schülerinnen und Schüler ab der 5. Primarschulklasse auszuweiten. Diese gilt ab Montag, 25. Januar 2021 bis voraussichtlich mindestens Ende Februar. Mit dieser Massnahme soll ein Beitrag geleistet werden, den Präsenzunterricht möglichst lange aufrecht zu erhalten sowie den Schutz der Lehrerinnen und Lehrer zu erhöhen.

Ski- und andere Schullager werden bis zu den Frühlingsferien nicht durchgeführt. Die Möglichkeit zum Einsatz von Pädagogischem Ergänzungspersonal (PEP) wird verlängert. 

Kantons- und Berufsfachschulen bis Ende Februar im Fernunterricht

Mit der Home-Office-Pflicht sind Lehrbetriebe teilweise geschlossen, und das Treffen im privaten Bereich ist auf fünf Personen beschränkt. Mit dem bewussten Wechsel in den Fernunterricht leistet der Kanton Solothurn – in Absprache mit den Schulleitungen – einen gezielten Beitrag zur Reduktion der Mobilität im öffentlichen Verkehr und  damit zur Minimierung der Ansteckungsrisiken: 11'000 Schülerinnen und Schüler sowie Lernende, welche teilweise aus verschiedenen Kantonen zu ihrem Schulort anreisen, werden einerseits nicht mehr diesem Ansteckungsrisiko ausgesetzt, und andererseits entlasten sie den öffentlichen Verkehr.

Die Kantons- und Berufsfachschulen werden vom Montag, 25. Januar 2021, bis Freitag 26. Februar 2021, ihren Unterricht im Fernunterricht weiterführen, wobei punktuelle Präsenzmöglichkeiten für die Erreichung der Promotionen, des Qualifikationsverfahrens und der Abschlüsse weiterhin möglich sind. Die Schulen sind auf diese Situation vorbereitet, haben sie ihren Unterricht doch bereits in der ersten Januarwoche via Fernunterricht erfolgreich erteilt. Gleichzeitig wird auch die Unsicherheit zum weiteren Vorgehen für die nächsten fünf Wochen - davon zwei Wochen Sportferien - für alle Beteiligten geklärt.

Abschlüsse mit punktuellen Präsenzmöglichkeiten sichern

Um allen Schülerinnen und Schülern auch unter diesen erschwerten Umständen einen erfolgreichen Ausbildungsweg zu ermöglichen, ist für bestimmte Situationen weiterhin eine punktuelle Präsenz an den Schulen gemäss Covid-19-Verordnung nötig. So soll frühzeitig und gezielt möglichen negativen Auswirkungen als Folge des Fernunterrichts entgegengewirkt werden. Vom Grundsatz des Fernunterrichts kann in folgendem Fall abgewichen werden:

  • Alle überbetrieblichen Kurse sowie die kantonalen Lehrwerkstätten (Zeitzentrum/Uhrmacherschule und Schule für Mode und Gestalten) sind von dieser Regelung ausgenommen. Es gelten die entsprechenden Schutzmassnahmen und Vorgaben der zuständigen Verbände, Organisationen oder Institutionen
  • Die Schulleitungen der Kantonsschulen und der Berufsbildungszentren sorgen für die Einhaltung der schulspezifischen Schutzkonzepte und für die Einhaltung der Covid-19-Verordnung. 
  • Sie haben die Kompetenz über schulspezifische Ausnahmen vom Fernunterricht zu entscheiden:
    • Durchführung von Prüfungen oder Leistungsnachweisen für Semesterpromotionen, zu deren Beurteilung die Präsenz vor Ort wichtig ist
    • Unterrichtsaktivitäten, die notwendiger Bestandteil eines Bildungsgangs sind und für deren Durchführung eine Präsenz vor Ort erforderlich ist (bspw. Werkstattpraxis oder Laborarbeiten)
    • Unterrichtsaktivitäten für Klassen, Gruppen von Lernenden oder einzelne Lernende mit erhöhtem Betreuungs- resp. Unterstützungsbedarf (Integrationsangebote, Attestklassen, etc.)

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Bei allfälligen kantonalen oder nationalen Verschärfungen von pandemiebedingten Massnahmen ist den Besonderheiten der Berufsbildung Rechnung zu tragen

Bern, 12. Januar 2021

Die Task Force «Perspektive Berufslehre» nimmt die aktuelle epidemiologische Entwicklung mit Besorgnis zur Kenntnis. Bisher konnte der Unterricht in der beruflichen Grundbildung an allen drei Lernorten – Betriebe, Berufsfachschule und überbetriebliche Kurse – grundsätzlich aufrechterhalten werden. Bei einer allfälligen Verschärfung von pandemiebedingten Massnahmen in Form von Präsenzverboten an Bildungseinrichtungen empfiehlt die Task Force «Perspektive Berufslehre», dass den Besonderheiten der arbeitsmarktorientierten Berufsbildung Rechnung getragen wird. Insbesondere sollte die praktische Ausbildung an allen Lernorten und Prüfungen unter Berücksichtigung der Schutzmassnahmen weiterhin möglich sein.

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Kantons- und Berufsfachschulen starten den Präsenzunterricht am 11. Januar 2021

Solothurn, 7. Januar 2021

Wie am 21. Dezember 2020 kommuniziert, soll nach der ersten Schulwoche Fernunterricht der ordentliche Unterricht für Schülerinnen und Schüler der Kantonsschulen sowie für Lernende der Berufsfachschulen möglichst wieder im Präsenzunterricht durchgeführt werden, sofern es die aktuelle Situation erlaubt und keine übergeordneten Einschränkungen seitens des Bundesrates anfangs Januar gefällt werden.

Aufgrund der gestrigen Entscheide des Bundesrates sowie aufgrund der aktuellen Einschätzung der epidemiologischen Lage startet der Präsenzunterricht analog der übrigen Kantone per 11. Januar 2021, um den Jugendlichen an den Kantons- und Berufsfachschulen ihre Semesterabschlüsse, Promotionen für ihre Maturitäten oder für das Qualifikationsverfahren 2021 regulär zu ermöglichen. Dies ist auch eine Vorgabe der EDK für das Schuljahr 2020/21. Zudem zeigen die Erfahrungen im letzten Jahr, dass dafür gerade der Präsenzunterricht ein zentraler Erfolgsfaktor darstellt.  Für die Lernenden der Gesundheitlich-Sozialen Berufsfachschule (GSBS) Olten gelten die von der Schulleitung kommunizierten späteren Termine und Vorgaben.

Die Schulleitungen der Kantonsschulen und der BBZ sorgen weiterhin für die nötige Sensibilität sowie Einhaltung der Schutzmassnahmen und schulspezifischen Schutzkonzepte sowie für die Einhaltung der Covid-19-Verordnung, insbesondere des Art. 6d Besondere Bestimmungen für Bildungseinrichtungen.

Die epidemiologische Lage wird mit den zuständigen Gremien laufend beurteilt und kann demzufolge auch in den kommenden Wochen und Monaten erneut zu kurzfristigen Veränderungen führen. Ebenso gilt es mögliche Massnahmen des Bundesrates sowie allgemeine Entwicklungen zu antizipieren und in das weitere Vorgehen laufend miteinzubeziehen.

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Für Kantons- und Berufsfachschulen im Kanton Solothurn gelten: Fernunterricht in der ersten Schulwoche nach Neujahr

Solothurn, 21. Dezember 2020

In der ersten Schulwoche nach den Weihnachtsferien (vom 4.- 8. Januar 2021) wird der ordentliche Unterricht für Schülerinnen und Schüler der Kantonsschulen sowie für Lernende der Berufsfachschulen im Fernunterricht durchgeführt. So soll einerseits verhindert werden, dass allfällige Ansteckungen nach den Festtagen in die Schulen getragen werden und anderseits wird bewusst eine Reduktion der Mobilität im öffentlichen Raum erzielt.

Sofern es die Situation erlaubt, soll der Unterricht ab Montag, 11. Januar 2021, wieder als Präsenzunterricht erfolgen, um den Jugendlichen ihre Semesterabschlüsse, Promotionen für Maturitäten oder für das Qualifikationsverfahren 2021 regulär zu ermöglichen. Dies ist auch eine Vorgabe der EDK für das Schuljahr 2020/21. Über eine allfällige Verlängerung des Fernunterrichts aufgrund der epidemiologischen Entwicklung wird im Verlauf der ersten Schulwoche entschieden. Die Schulleitungen und Lehrpersonen der Kantonsschulen und Berufsbildungszentren sowie die betroffen Lernenden sind vorinformiert.

Bereits seit anfangs Dezember und bis mindestens 15. Januar 2021 werden die Lernenden der Gesundheitlich-Sozialen Berufsfachschule (GSBS) im Fernunterricht beschult, da sie in ihrem Arbeitsumfeld täglich in Kontakt mit besonders gefährdeten Personen kommen.

Folgende Eckpunkte gelten:

  1. Der Unterricht wird gemäss Stundenplan für alle Klassen der Kantonsschulen Solothurn und Olten (Sek P, Gymnasien und FMS) sowie der beiden Berufsbildungszentren (BBZ) Solothurn-Grenchen und Olten vom 4.- 8. Januar 2021 via Fernunterricht durchgeführt.
  2. Stand heute soll ab 11. Januar 2021 der Unterricht wieder als Präsenzunterricht erfolgen, um das Semester und die Promotionen regulär abschliessen zu können. Über eine mögliche Verlängerung wird in der ersten Schulwoche nach den Weihnachtsferien entschieden.
  3. Die kantonalen Lehrwerkstätten (Zeitzentrum/Uhrmacherschule und Schule für Mode und Gestaltung) sowie alle überbetrieblichen Kurse sind von dieser Regelung nicht betroffen resp. sind ausgenommen. Es gelten die entsprechenden Vorgaben der zuständigen Verbände, Organisationen oder Institutionen.
  4. Die Schulleitungen der Kantonsschulen und der BBZ sorgen für die Einhaltung der schulspezifischen Schutzkonzepte und für die Einhaltung der Covid-19-Verordnung, insbesondere des Art. 6d Besondere Bestimmungen für Bildungseinrichtungen.
  5. Die Kantonsschulen und die BBZ werden vom Amt für Berufsbildung, Mittel- und Hochschulen (ABMH) beauftragt, diese schulorganisatorischen Massnahmen an ihren Schulen umzusetzen und den Distanzunterricht aufgrund der epidemiologischen Lage per 4. Januar 2021 für eine Schulwoche einzuführen.
  6. Die Schulleitungen entscheiden über allfällige Ausnahmen für Präsenzveranstaltungen von promotionswirksamen Abschlussarbeiten (Qualifikationsverfahren 2021, Matura 2021, Promotionen).

Es handelt sich um schulorganisatorische Massnahmen des ABMH an die Schulleitungen der Kantonsschulen Solothurn und Olten sowie der BBZ Solothurn-Grenchen und Olten. Sie stehen für schulspezifische Fragen zur Verfügung.

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Informationen zum Qualifikationsverfahren 2021

Bern, 3. Dezember 2020

Am Spitzentreffen der Berufsbildung vom 9. November 2020 haben sich Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt gemeinsam dafür ausgesprochen, dass die Qualifikationsverfahren 2021 primär nach geltendem Recht durchgeführt werden sollen. Dazu hat die Task Force «Perspektive Berufslehre» die Arbeitsgruppe «Qualifikationsverfahren 2021» eingesetzt.