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Neue Rekordmenge an der Chabishoblete am Wallierhof

  • 24.10.2019
  • Erstellt von Bildungszentrum Wallierhof

Mit 6.3 Tonnen verarbeitetem Chabis wurde eine Rekordmenge verarbeitet. Zur Chabishoblete gehören aber auch die guten Gespräche in der Kaffeestube, ein Gang über den Markt und der frisch gepresste Most.

Wenn sich am Samstagmorgen um 10 Uhr vor dem Mehrzweckgebäude am Wallierhof eine lange Schlange bildet, dann ist Chabishoblete. So auch am Wochenende vom 19./20. Oktober. Ein fleissiges Vorbereitungsteam hatte die Arbeit bereits lange vor der Türöffnung aufgenommen und so standen 1.5 Tonnen gehobelter Chabis bereit. Rasch füllte sich die Halle, an allen Tischen wurde geknetet und unzählige Gläser wurden mit Chabis gefüllt. Trotz regnerischem Wetter wurde auch vor der Halle gearbeitet und Standen befüllt.

Ob zwei oder zwanzig Kilo, ob klein oder gross, jung oder alt. An der Chabishoblete waren auch dieses Jahr viele zufriedene Gesichter zu sehen. Manche kommen jedes Jahr wieder. Besonders auffällig war, dass an dieser Hoblete viele Familien am Sonntag die Hoblete zum ersten Mal besuchten und gemeinsam ein paar Gläser gefüllt wurden. Die kleineren und grösseren Mengen Chabis, die eingefüllt wurden, summierten sich am Schluss zur stolzen Gesamtmenge von rund 6.3 Tonnen.

Während in der Halle beim Chabis der Storzen entfernt und der Chabis mit Hilfe der grossen Höbel gehobelt wurde, wurde draussen frischer Most gepresst. Dieser konnte degustiert und gekauft werden. In der Bastelecke waren die Kleinsten am Werk. Sie stellten farbige Schmetterlinge und gar Mini-Bienenhotels her.

Verschiedenartige Mehle, frisches Brot, herbstliche Blumengestecke, farbige Karten und Essbares, wie Käse, Gemüse, Wurst, Gebäck oder Sirup wurde an den Marktständen des Herbstmarktes verkauft und natürlich konnten sich die Besucherinnen und Besucher in der Kaffeestube verpflegen. Überall waren Menschen miteinander im Gespräch. Auch das gehört zur Chabishoblete. Gemeinsam arbeiten und zusammen in Kontakt kommen. Dies gilt für die Besucherinnen und Besucher, aber ganz besonders auch für die treuen Helferinnen und Helfer der Hoblete. Rund 140 Personen waren an diesem Wochenende im Einsatz. Ihnen gebührt ein riesiges Dankeschön, denn ohne sie wäre der Anlass undenkbar.

Regula Gygax