Pflanzenbau

Aufzeichnung der Feldarbeiten

Sie müssen regelmässig Aufzeichnungen über die Bewirtschaftung des Betriebes machen. Die wichtigen Betriebsabläufe müssen mit diesen Unterlagen nachvollziehbar sein.

  • Die Aufzeichnungen sind laufend, spätestens aber bis 1 Woche nach Ausführung einer Arbeit, nachzuführen.
  • Die Kontrollstelle kann verlangen, dass bei der Kontrolle die Aufzeichnungen auf Papier vorgelegt werden.
  • Sie müssen sämtliche Aufzeichnungen 6 Jahre aufbewahren.

Folgende Dokumente empfehlen sich um ihre Aufzeichnungen einzutragen:

Die Dokumente können jederzeit beim Amt für Landwirtschaft, Hauptgasse 72, 4509 Solothurn, Telefon 032 627 25 02 oder mit dem "Bestellschein Aufzeichnungsdokumente" bestellt werden.

Elektronische Hilfsmittel stehen von verschiedenen Anbietern zur Verfügung (Liste nicht abschliessend):

Fruchtfolgerapport

Falls Sie mehr als 3 ha offene Ackerfläche in der Talzone, der Hügelzone oder der Bergzone I bewirtschaften, muss auf der offenen Ackerfläche eine bestimmte Bodenbedeckung vorhanden sein. Mehr Informationen finden Sie in den KIP-Richtlinien.

Der Fruchtfolgerapport muss bei der Kontrolle auf Papier vorgezeigt werden können. Eigene Aufzeichnungen sind erlaubt.

  • Jeder Schlag einzeln rapportiert
  • Anbauabfolge der Kulturen auf jeder Parzelle/Schlag rückwirkend auf 5 Jahre

Einen Fruchtfolgerapport (Format A3) können Sie jederzeit beim Amt für Landwirtschaft, Hauptgasse 72, 4509 Solothurn, Telefon 032 627 25 02 bestellen.

Pflanzenschutz

  • Keine Anwendung von sonderbewilligungspflichtigen Mitteln ohne die entsprechende Bewilligung.
  • Sonderbewilligungen erteilt die kantonale Pflanzenschutzfachstelle. Bewilligungen werden ausschliesslich dem Bewirtschafter erteilt.
  • Alle Sonderbewilligungen müssen im Feldkalender eingetragen werden. Bei der Kontrolle muss die Sonderbewilligung in schriftlicher Form vorliegen.
  • Zwischen dem 1. November und dem 15. Februar sind im Acker- und Futterbau Anwendungen von Pflanzenschutz­mitteln inklusive Schneckenmittel nicht erlaubt.

Im Zweifelsfall Rücksprache mit der Pflanzenschutzfachstelle, Telefon 032 627 99 72

Pflanzenschutz-Spritzgeräte müssen alle 4 Kalenderjahre nach den Normen des Schweizerischen Verbandes für Landtechnik (SVLT) von einer anerkannten Prüfstelle geprüft werden.
Der Bewirtschafter ist dafür verantwortlich, dass bei der Kontrolle der Spritzentest derjenigen Spritze schriftlich vorliegt, welche auf seinen Flächen eingesetzt wird.

Ressourceneffizienz

Folgende Massnahmen werden mit Beiträgen unterstützt:

Anfangs Jahr meldet man sich via GELAN für die oben genannten Massnahmen an. Diese Massnahmen müssen unter dem Jahr korrekt im Feldkalender eingetragen werden. Die Angaben der GELAN-Anmeldung müssen mit dem Feldkalender übereinstimmen.