Herdenschutz

Eine Wiese auf der ein Zaun gezogen ist und der rechten Seite des Zaunes ist eine Herde von Schafen.

Grossraubtiere wie Luchse und Wölfe können Nutztiere, insbesondere Schafe und Ziegen, auch im Kanton Solothurn bedrohen und Schäden anrichten. Bis anhin sind jedoch keine durch Wölfe verursachten Schäden an Wild oder Nutztieren im Kanton Solothurn gemeldet worden. Beim Wolf rechnet man zurzeit vor allem mit durchziehenden Einzeltieren, die örtlich Schäden verursachen und Verunsicherung stiften können. Für diesen Fall muss man gewappnet sein. Die Fachstelle Herdenschutz des Wallierhofs unterstützt die Viehhalter mit Beratungen und Informationen.

Ansprechperson: Manuel Ender

SMS-Warndienst ist eingerichtet

Um bei erhöhter Gefahr von Schäden durch Wölfe die betroffenen Tierhalterinnen und Tierhalter zeitnah informieren zu können, hat das Bildungszentrum Wallierhof zusammen mit dem Amt für Wald, Jagd und Fischerei einen kostenlosen SMS-Warndienst eingerichtet.

Der SMS-Warndienst wird wie folgt gestartet:

Senden Sie eine SMS mit dem Inhalt Start Wolf an die Nummer 079 807 10 22. Ihre Anmeldung wird anschliessend bestätigt. Wird ein Wolf im Kantonsgebiet gesichtet, erhalten Sie eine entsprechende Nachricht auf Ihr Mobiltelefon.

Falls Sie den Dienst nicht mehr benötigen, kann dieser jederzeit abbestellt werden. Senden Sie dann eine SMS mit dem Inhalt Stop Wolf an die oben genannte Nummer.

Was tun bei Nutztierrissen?

  • Kontaktieren Sie umgehend den regionalen Grossraubtierverantwortlichen gemäss nebenstehender Liste oder
  • nehmen Sie Kontakt auf mit dem jeweiligen Jagdrevier.
  • An Wochenenden und Feiertagen nehmen Sie bitte mit der Kantonspolizei - Tel. 117 Kontakt auf, diese wird Sie mit dem zuständigen Jagdaufseher verbinden.

Amt für Wald, Jagd und Fischerei
Abteilung Jagd + Fischerei
Rathaus, Barfüssergasse 14
4509 Solothurn
032 627 23 47