Vernetzung

Das Ziel von Vernetzungsprojekten ist, die natürliche Artenvielfalt auf der landwirtschaftlichen Nutzfläche zu erhalten und zu fördern. Dafür werden Biodiversitätsförderflächen (BFF) so platziert und bewirtschaftet, dass günstige Bedingungen für die Entwicklung und Verbreitung von Tieren und Pflanzen entstehen. Damit wird die räumliche Verteilung (Vernetzung) naturnaher Lebensräume verbessert und die landschaftstypische Lebensraumvielfalt vergrössert.

Voraussetzung für Vernetzungsbeiträge ist eine abgeschlossene Vereinbarung mit einem vom Kanton genehmigten regionalen Vernetzungsprojekt. Im Kanton Solothurn bestehen flächendeckend Vernetzungsprojekte. Der Bund trägt 90% der Beiträge, für 10% kommt der Kanton auf. Die Richtlinien Vernetzung definieren die Mindestanforderungen an Vernetzungsprojekte im Kanton Solothurn. 

Regionsspezifische BFF auf Ackerfläche

Neu kann im Kanton Solothurn die Saat in weiten Reihen für die Förderung von Feldhasen und Feldlerchen als regionsspezifische BFF auf Ackerfläche in der Vernetzung angemeldet werden. Für die Förderung von Kiebitzen muss mit der Trägerschaft des Vernetzungsprojektes Rücksprache gehalten werden.