Ressourceneffizienz

Seit 2014 fördert der Bund mit den Ressourceneffizienzbeiträgen (REB) auf nationaler Ebene Techniken mit ausgewiesener Wirkung, um die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen und die Effizienz beim Einsatz von Produktionsmitteln zu verbessern. Die Förderung ist auf 6 Jahre befristet. Folgende Massnahmen werden mit Beiträgen unterstützt:

  • Emissionsmindernde Ausbringverfahren: Schleppschlauch, Schleppschuh, Gülledrill usw.
  • Schonende Bodenbearbeitung: Direktsaat, Mulchsaat, Streifensaat
  • Präzise Applikationstechnik von Pflanzenschutzmitteln

Ab 2022 fördert der Bund auch die Erhaltung der genetischen Vielfalt unserer einheimischen Futterpflanzen. Die Erhaltung soll direkt vor Ort (lateinisch "In Situ") auf Wiesen und Weiden erfolgen. Die standortangepassten aber bedrohten Futterpflanzen sollen der Forschung und Züchtung zugänglich sein. Voraussetzung sind gepflegte, ausgewogene und homogene Bestände von einheimischen Futterpflanzen, welche sich in ihrer Pflanzengenetik in den vergangenen Jahrzehnten möglichst wenig verändert haben und auch in Zukunft gleichbleiben.