Ein-, Aus- und Durchfuhr

Einfuhr

Hausrinder, Kleinwiederkäuer, Geflügel und Schweine
Nach der Einfuhr werden einige Tiere, insbesondere Nutztiere, einer amtstierärztlichen Untersuchung unterstellt. Ist eine amtstierärztliche Untersuchung vorgeschrieben, so muss der/die Importeur/in die Einfuhr dem Veterinärdienst mindestens 1 Woche vorher und spätestens 24 Stunden nach Eintreffen der Tiere am Bestimmungsort melden.

Bienen
Bienen unterliegen keiner amtstierärztlichen Kontrolle. Ihre Einfuhr muss aber eine Woche vorher dem Veterinärdienst gemeldet werden, um sich über die gerade geltenden "Bienensperrgebiete" und "Verstellverbote" zu informieren.

Pferde
Für die Einfuhr von Pferden ist der Veterinärdienst zu kontaktieren.

Fleischfressende Tierarten und Vögel
Für die Einfuhr von Hunden, Katzen, anderen Fleischfressern sowie Vögeln ist der Veterinärdienst zu kontaktieren.

Artgeschützte Tiere (CITES)
Für die Einfuhr von artgeschützten Tieren (CITES), deren Erzeugnisse und/oder Teile davon muss eine Bewilligung beim Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) eingeholt werden.

Ausfuhr

Für die Ausfuhr von Tieren hat jede Person selber die entsprechenden Importbedingungen und Zeugnisse des jeweiligen Bestimmungslandes zu besorgen.
 

Pferde
Für die Ausfuhr von Pferden in die EU muss bei einem der Amtstierärzte des Kantons Solothurn ein Gesundheitszeugnis angefordert werden.
Wird ein TRACES-Zeugnis benötigt, muss das nebenstehende Formular dem Veterinärdienst vollständig ausgefüllt und mindestens 7 Arbeitstage vor dem Transport vorliegen. Nur dann ist eine fristgerechte Abwicklung des Exportes garantiert.

Für Exporte in Drittstaaten ist der Veterinärdienst frühzeitig zu kontaktieren, um allfällige zusätzliche Anforderungen abzuklären.

Artgeschützte Wildtiere (CITES)
Für die Ausfuhr von artgeschützten Wildtieren (CITES), Erzeugnissen und/oder Teilen davon muss beim Bundesamt für Lebensmittelsicherung und Veterinärwesen (BLV) ein Ausfuhrgesuch beantragt werden.