Aktuell

Weisung bezüglich Sicherheitsmassnahmen betreffend Corona-Pandemie und Jagd

  • 01.04.2020

Aufgrund der aktuellen Situation im Umgang mit der Corona-Pandemie und verschiedenen Anfragen aus den Jagdvereinen erlässt das Volkswirtschaftsdepartement gemäss § 38 Absatz 2 des Jagdgesetzes vom 9. November 2016 (JaG, BGS 626.11) sowie § 7 Absatz 1 Buchstabe b Ziff. 1 der Verordnung über die Delegation der Unterschriftenberechtigung in den Departementen vom 25. Mai 2004 (BGS 122.218) folgende Weisung:

•    Wildzählungen in den Revieren;
Wildzählungen werden häufig mittels der Scheinwerfertaxation durchgeführt. Dabei sind i.d.R. mindestens drei Personen im Fahrzeug. Die Corona-Sicherheitsmassnahmen des BAG können so nicht eingehalten werden.

Es müssen im Jahr 2020 keine Wildzählungen gemäss § 14 Absatz 2 des Jagdgesetzes durch-geführt werden. Die Bestandes- und die Abschusspläne des letzten Jahres können über-nommen werden. Jagdvereine können aufgrund besonderer Umstände (Sturmschäden, orange Zone etc.) den Abschussplan selbstverständlich anpassen. Jagdreviere, welche auf der Karte über die Waldsituation 2019 einer orangen Zone zugehörig sind (siehe Homepage: Jagdplanung), müssen den Abschussplan mit dem zuständigen Revierförster absprechen.

•    Jagdplanung Gamswild;
Turnusgemäss wird keine koordinierte Gamswildzählung durchgeführt.

•    Unfallwild;
Bei der Bergung und Entsorgung von Unfallwild müssen die Corona-Sicherheitsmassnahmen (Abstand halten, keine Hände schütteln usw.) eingehalten werden.

•    Wildschadenabschätzungen;
Bei der Abschätzung von Wildschäden im Feld müssen die Corona-Sicherheitsmassnahmen (Abstand halten, keine Hände schütteln usw.) eingehalten werden.

•    Allgemeine Bemerkungen
Die Sicherheit von Personen geht in jedem Fall vor! Unterlassen Sie jegliche jagdliche Tätigkeit, welche Sie oder Andere einem Ansteckungsrisiko aussetzen.

Das Merkblatt des FIWI betreffend der Abgabe von Untersuchungsmaterial ausserhalb der Öffnungszeiten finden Sie hier.