Raumgliederung und Agglomerationen
Von ländlich bis urban
Die Raumgliederung des Bundesamts für Statistik (BFS) ordnet jede Gemeinde einem funktionalen Typ zu, von ländlich bis städtisch. Massgebend sind die Siedlungsstruktur, die Pendlerverflechtungen und die Zentralität einer Gemeinde. Im Kanton Solothurn bilden sich so städtisch geprägte Räume um Solothurn, Olten und Grenchen, während das Gebiet dazwischen grösstenteils ländlich ist. Zum Raum mit städtischem Charakter zählen die Agglomerationskerngemeinden (Kernstadt, Hauptkern, Nebenkern), die mehrfach orientierten Gemeinden und die Kerngemeinden ausserhalb von Agglomerationen.
Bevölkerung des Kantons Solothurn nach Agglomeration
Gut drei Viertel der Bevölkerung leben in Agglomerationen
Ende 2024 wohnten im Kanton Solothurn 289’792 Personen (ständige Wohnbevölkerung nach Definition des Bundesamts für Statistik). 66 der 104 Gemeinden (Stand 2026) liegen in einer der fünf Agglomerationen Solothurn, Olten–Zofingen, Basel, Grenchen und Aarau. Auf diese Agglomerationen entfallen rund 78 % der Bevölkerung. Die beiden grössten sind Solothurn mit 86’225 Personen (29,8 %) und Olten–Zofingen mit 58’765 Personen (20,3 %). Weitere 19 Gemeinden sind mehrfach orientiert: Sie sind mit mehreren Agglomerationen verflochten, gehören aber keiner davon an. 18 Gemeinden zählen zum ländlichen Raum. Oensingen ist ein eigenständiger Kern ausserhalb der Agglomerationen.
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