Der Kanton will mehr Hochstamm-Obstbäume erhalten

20.03.2007 - Solothurn - Der Regierungsrat hat beschlossen, dass weitere Gebiete mit Hochstamm-Obstbäumen ins Mehrjahresprogramm Natur und Landschaft aufgenommen werden können. Damit dokumentiert er, dass ihm die langfristige Erhaltung dieser tradtionellen Kulturlandschaften am Herzen liegt.

Hochstamm-Obstbäume (Hostetten) prägen das Landschaftsbild und vermitteln sehr stark Heimatgefühle. Früher waren fast alle Dörfer im Kanton Solothurn mit Hochstamm-Gürteln umgeben. Ausgedehnte Streuobstbestände sind heute noch für den nördlichen Kettenjura und den Tafeljura typisch. Kommen die Bäume noch in grosser Zahl vor und werden sorgfältig bewirtschaftet, können sie auch Lebensraum von seltenen oder gefährdeten Pflanzen und Tieren sein.

Bis Ende 2006 hat der Kanton mit interessierten Bewirtschaftern Vereinbarungen zur Erhaltung von 10'561 Bäumen freiwillig abgeschlossen. Damit ist der mit dem Mehrjahresprogramm Natur und Landschaft gesetzte Rahmen von 11'000 Bäumen fast ausgeschöpft.

Angesichts des grossen Interesses hat der Regierungsrat beschlossen, diesen Rahmen auf 13'000 Bäume zu erhöhen. Damit hat er die Grundlage dafür geschaffen, dass weitere erhaltenswerte Gebiete mit Hochstamm-Obstbäumen nach den Grundsätzen des Mehrjahresprogrammes Natur und Landschaft langfristig erhalten werden können.

Foto:
http://www.staatskanzlei.so.ch/bildarchiv

Kommunikation