KANTONSRAT: UMBAWIKO steht hinter dem Naturpark Thal

02.04.2007 - Solothurn - Die kantonsrätliche Umwelt-, Bau- und Wirtschaftskommission (UMBAWIKO) stimmt mehrheitlich dem Projekt eines Regionalen Naturparks Thal zu. Im Weitern liess sie sich über den Stand der geplanten flankierenden Massnahmen zum Projekt «Entlastung Region Olten (ERO)» informieren.

Ja zum Naturpark Thal
Unter der Leitung ihres Präsidenten Walter Schürch (SP, Grenchen) befasste sich die UMBAWIKO mit der Vorlage zum geplanten Naturpark im Thal. Die Kommission folgte grossmehrheitlich dem Antrag des Regierungsrates und stimmte dem Kantonsbeitrag über 600'000 Franken als Verpflichtungskredit für die Jahre 2007 bis 2010 zu. Mit diesem Kredit wird die Voraussetzung für die Anerkennung des Parks durch den Bund geschaffen.
Die Region Thal bewirbt sich um die Anerkennung als Regionaler Naturpark von nationaler Bedeutung gemäss dem teilrevidierten Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz. Alle neun Thaler Gemeinden haben bereits ihre Zustimmung zum geplanten Naturpark abgegeben. Mit dem Parkprojekt sollen folgende Ziele verfolgt werden:
- Die hohen Naturwerte im Thal erhalten und vermehren.
- Die regionale Zusammenarbeit zu einer koordinierten Raumentwicklung nutzen.
- Die gesunde Lebensweise in einer intakten Umwelt fördern.
- Wertschöpfung durch qualitativ hochwertige Produkte aus Land- und Forstwirtschaft sowie der Jagd generieren.
- Einen sanften, naturverträglichen Tourismus entwickeln.

Stand der Flankierenden Massnahmen zum Projekt «Entlastung Region Olten (ERO)»
Die UMBAWIKO liess sich ferner über die im Zusammenhang mit dem Projekt «Entlastung Region Olten (ERO)» geplanten flankierenden Massnahmen auf den Kantons- und Gemeindestrassen informieren. Die letzteren werden, soweit sie unmittelbar mit der ERO zusammenhängen, gleichzeitig mit der ERO öffentlich aufgelegt und genehmigt. Die Pläne werden anfangs Mai 2007 aufgelegt; als flankierende Massnahmen enthalten sind ein Verkehrsmanagement zur Lenkung und Dosierung der Verkehrsströme, Umbauten und Rückbauten auf dem bestehenden Strassennetz inkl. Lärmsanierungen, aber auch Massnahmen für den Langsamverkehr. In der Stadt Olten, welche neben den Gemeinden Wangen, Rickenbach, Hägendorf, Trimbach, Winznau und Starrkirch-Wil am meisten von den flankierenden Massnahmen profitiert, bilden solche Massnahmen für den Langsamverkehr vorab die Verbreiterung der Rötzmattunterführung und eine Fuss- und Radwegverbindung bei der Hammerallee.

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