Kantonale Pensionskasse - Erfreuliches Geschäftsjahr 2006

Solothurn, 20. Juni 2007 - Die Kantonale Pensionskasse Solothurn (PKSO) hat im Geschäftsjahr 2006 einen Vermögensertrag von 121,2 Mio. Franken erzielt und weist eine Gesamtperformance von 6,1 Prozent aus. Die Betriebsrechnung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 11,7 Mio. Franken ab. Der Deckungsgrad konnte um 1,2 Prozent auf 81,1 Prozent gesteigert werden (Geschäftsbericht als pdf-Datei am Schluss der Mitteilung).

Erfreuliche Performance

Mit einer neuen, noch breiter diversifizierten Anlagestrategie, welche sich in der Umsetzungsphase befindet und einer ausgewogenen, langfristig mittleren Risikoposition hat die Kantonale Pensionskasse Solothurn in ihrem 49. Geschäftsjahr am anhaltenden Höhenflug der Aktienmärkte teilgenommen und wiederum ein gutes Ergebnis erzielt. Die Kategorie Aktien Schweiz hat eine Performance von über 22 Prozent erzielt und den Benchmark übertroffen. Aktien Ausland lagen ebenfalls in ausgezeichneter Position, während die Kategorien Obligationen, mit einer leichten Minusperformance abschlossen. Der Vermögensertrag von 121,2 Mio. Franken entspricht einer erfreulichen Gesamtperformance von 6,1 Prozent.

Deckungsgrad gestiegen

Der Deckungsgrad ist infolge der guten Performance um 1,2 Prozent auf 81,1 Prozent angestiegen. Die Unterdeckung konnte von 574,3 Mio. Franken auf 562,6 Mio. Franken abgebaut werden. Sie wird nicht verzinst. Der Kanton garantiert weiterhin, dass die Verpflichtungen der öffentlich-rechtlich organisierten Kantonalen Pensionskasse, welche seit Beginn nicht ausfinanziert ist, erfüllt werden.

Bilanz

Im Berichtsjahr wurden 50 Prozent der Vermögenswerte in Nominalwerten angelegt, 8,5 Prozent in Immobilien und 37 Prozent in Aktien. Die neuen Kategorien Nicht traditionelle Anlagen und Immobilien Ausland befinden sich in der Aufbauphase. Mit Verlagerungen in diese neuen Anlagegruppen soll das Renditepotential gesteigert und die Schwankung der Erträge vermindert werden.

Die Bewertungen sind durch die Rechnungslegungsvorschriften, Swiss GAAP FER Nr. 26, vorgegeben und erfolgen durchwegs zu Marktwerten, bei Immobilien zu Ertragswerten nach der Disountet-Cash-Flow-Methode.

Betriebsrechnung

Dem Zufluss aus Beiträgen und Eintrittsleistungen von 194.5 Mio. Franken steht ein Abfluss für Leistungen und Vorbezüge von 180,0 Mio. Franken gegenüber, davon 134,4 Mio. Franken für Renten- und Kapitalleistungen.

Der Zufluss aus Beiträgen und Eintrittsleistungen übersteigt den Abfluss für Leistungen und Vorbezüge. Damit gehört die PKSO zur Gruppe der leicht wachsenden Vorsorgeeinrichtungen.

Aussagekräftiger Geschäftsbericht

Der farbig und aussagekräftig gestaltete Geschäftsbericht enthält weitere Angaben.

Bei den Immobilien Inland wurden weitere Strategieanpassungen vorgenommen. Das Portfolio wurde bei Objekten im Miteigentum reduziert und mit Neubauten ergänzt.

Das Vorsorgekapital Aktive wurde zum BVG-Zinssatz von 2,5 Prozent mit 36,8 Mio. Franken, das Vorsorgekapital Rentner zum technischen Zinssatz von 4 Prozent mit 50,4 Mio. Franken verzinst.


Destinatäre

Die Statistik über die Altersstruktur der Destinatäre weist 9'707 Aktive, mehrheitlich Frauen und 3'312 Rentenbezüger, noch mehrheitlich Männer aus. Der Bestand der Aktiven Versicherten hat um 1,3 Prozent, derjenige der Rentner um 4,1 Prozent zugenommen. Grösste versicherte Gruppe sind die Lehrkräfte der Volks-, Berufs- und Kantonsschulen mit 44 Prozent Anteil, während die Anteile der allgemeinen Verwaltung inkl. Kantonspolizei bei 25 Prozent, der Spitäler und selbständigen Anstalten bei 21 Prozent liegen. Weitere 10 Prozent der Aktiven sind über 255 angeschlossene Arbeitgeber versichert.

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