Informatikstrategie bleibt unverändert
Solothurn, 13. August 2007 - Der Regierungsrat hat beschlossen, dass die bisherige Strategie im Informatikbereich inhaltlich ohne Veränderungen weitergeführt wird und für die nächsten vier bis acht Jahre Gültigtigkeit haben soll.
Unter Mitwirkung aller Departemente und der wichtigsten Dienststellen mit einer eigenen Informatikabteilung wurde die Informatikstrategie des Kantons aktualisiert. Einer der Hauptpfeiler der Strategie ist der wirtschaftlich sinnnvolle Einsatz der Informatik. Informatik-Lösungen sollen die wesentlichen Anforderungen für die Aufgabenerfüllung abdecken, darüber hinausgehende Bedürfnisse sollen nur im Rahmen der Wirtschaftlichkeit berücksichtigt werden.
Zur Minimierung der Lieferantenabhängigkeiten sollen offene Systeme und Produkte eingesetzt werden, was durch die Festlegung des freien und offenen Betriebssystems Linux als strategisches Betriebssystem untermauert wird. Zusätzlich soll das Fachwissen für strategische Anwendungen, Produkte und Dienstleistungen kantonsintern und zentral vorhanden sein. Die Informatik-Infrastruktur soll, soweit wirtschaftlich vertretbar und sinnvoll, einheitlich gestaltet werden, und in der Regel sollen Standard-Lösungen zum Einsatz kommen.