"Margarethenstich" optimiert ÖV-Anbindung des Leimentals

Solothurn, 27. August 2007 – In seiner Vernehmlassungsantwort zur ÖV-Optimierung des Leimentals spricht sich der Regierungsrat in seinem Schreiben an das Amt für Raumplanung des Kantons Basel-Landschaft für die Variante "Margarethenstich" aus. Mit dieser Lösung könnte das Leimental in Basel auf kurzem Weg an den Bahnhof SBB angebunden werden.

Die BLT-Linie 10 Dornach – Basel – Rodersdorf erschliesst die Solothurner Regionen Dornach und Leimental. Im Solothurner Teil des Leimentals stellt diese Tramanbindung die einzige ÖV-Verbindung an die Kernstadt Basel dar.

Der Dornacher Ast der Linie 10 wurde im Rahmen des Projekts "Euroville" mit einer Neubaustrecke direkt an den Bahnhof SBB angebunden. Eine Verbindung des Leimentals auf kurzem Weg zum Bahnhof SBB fehlt hingegen. Fahrgäste aus dem Leimental können den Bahnhof SBB zwar umsteigefrei erreichen, müssen jedoch bis anhin einen zeitaufwändigen Umweg via Theater – Aeschenplatz in Kauf nehmen.

In einer Untersuchung unter Federführung des Kantons Basel-Landschaft wurden drei Varianten aufgezeigt, mit denen das Leimental besser an den Bahnhof SBB angebunden werden könnte. Im Vordergrund steht dabei der sogenannte "Margarethenstich". Über diese Verbindungsstrecke zwischen der heutigen Tramlinie 10 aus dem Leimental in die Basler Innenstadt und der Tramlinie 2 von Binningen zum Bahnhof SBB soll künftig eine Tramlinie aus dem Leimental den kurzen Weg direkt zum Bahnhof SBB nehmen.

Von den untersuchten Varianten kann nur der "Margarethenstich", mit vertretbarem Aufwand und innert nützlicher Frist, eine wesentliche Verbesserung des öffentlichen Verkehrs im Leimental mit sich bringen. Sollten sich zu einem späteren Zeitpunkt die Rahmenbedingungen für die Erschliessung des Leimentals ändern, so wäre der Tunnel unter dem Bruderholz eine - allerdings mit erheblichem Aufwand verbundene - Möglichkeit zu einer langfristigen Fortentwicklung der Infrastruktur.

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