März 2026
Staatsanwaltschaft: Brände in Langendorf, Bellach und Solothurn – 14 Brandereignisse werden dem Beschuldigten zur Last gelegt
Im Zusammenhang mit Brandereignissen im Raum Langendorf, Solothurn und in Bellach sind die Ermittlungen weit fortgeschritten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Beschuldigten vor, für 14 Brandereignisse verantwortlich zu sein. Der Beschuldigte befindet sich nach wie vor in Haft.
Exportmonitor Kanton Solothurn: Schwaches Exportjahr 2025
Die Exporte der Solothurner Firmen sind im Geschäftsjahr 2025 um rund 10 Prozent zurückgegangen. Dies zeigt der gemeinsame Exportmonitor des Amtes für Finanzen, der kantonalen Standortförderung und der Solothurner Handelskammer. Die ersten Daten für Januar 2026 zeigen eine Stabilisierung auf Vorjahresniveau.
Ausbau ambulanter Angebote für Menschen mit Behinderungen
Menschen mit Behinderungen sollen im Kanton Solothurn ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen können. Das begleitete Wohnen und inklusive Arbeitsplätze sollen gezielt ausgebaut werden. Dies ist der Schwerpunkt der Angebotsplanung 2030. Der Regierungsrat hat die Botschaft dazu dem Kantonsrat überwiesen.
Von-Roll-Areal Klus: Kanton will bei der Entwicklung mithelfen
Ein Volksauftrag verlangt vom Kanton Solothurn, für das Von-Roll-Areal Klus eine Entwicklungsstrategie auszuarbeiten. Seit Schliessung der Von-Roll-Eisenwerke vor über 40 Jahren liegt das Industriegebiet grösstenteils brach. In anderem Zustand besässe es aber grosses Potential. Der Regierungsrat beantragt, den Volksauftrag nicht erheblich zu erklären, ist hingegen bereit, bei einer Entwicklungsstrategie mitzuwirken. Der Lead jedoch liegt bei den Besitzern des Areals und den Standortgemeinden.
Regierungsratssitzung vom 10. März 2026
Der Regierungsrat hat in seiner Sitzung vom 10. März 2026
Abstimmung: Ja zur Anhebung der Familienzulagen
Die Familienzulagen im Kanton Solothurn werden erhöht. Eine Mehrheit der Stimmenden hat sich heute dafür ausgesprochen. Der Regierungsrat nimmt das Resultat zur Kenntnis.
Abstimmung: Nein zu Weiterverrechnung Verwaltungskosten Alimentenhilfe an Gemeinden
Die Verwaltungskosten für den Vollzug der Alimentenhilfe (Inkasso und Bevorschussung) werden wie bisher vom Kanton getragen und nicht neu von den Einwohnergemeinden übernommen. Eine Mehrheit der Stimmenden hat heute die Änderung abgelehnt. Der Regierungsrat nimmt das Resultat zur Kenntnis.
Abstimmung: Nein zu Finanzierung erlassene AHV-Beiträge durch die Gemeinden
Die Kosten für erlassene Mindestbeiträge an die AHV/IV/EO werden weiterhin vom Kanton getragen und nicht wie vorgeschlagen von den Einwohnergemeinden. Eine Mehrheit der Stimmenden hat sich heute gegen die Änderung ausgesprochen. Der Regierungsrat nimmt das Resultat zur Kenntnis.