Online-Anlagebetrug (OAB)

In Zeiten allgemein unsicherer Wirtschafts- und Börsenlage ist es schwierig geworden, erworbenes Vermögen zu sichern, geschweige denn zu vermehren. Viele Anleger/innen suchen deshalb verstärkt nach stabilen (z. B. Gold, Immobilien) und neuartigen Anlageformen, die auch in Krisenzeiten hohe Rendite versprechen, wie z. B. Kryptowährungen. Diese Situation wird gerne von Betrügerinnen oder Betrügern ausgenutzt, die sich als progressive Finanzdienstleister ausgeben und verunsicherte Kleinanleger zu Investitionen verleiten, bei denen sie nichts gewinnen, aber alles verlieren können. Das nennt man Online-Anlagebetrug (engl. «investment fraud»).
(Quelle: SKP, OAB)
Als Online-Anlagebetrug bezeichnet man grundsätzlich jede Form des Betrugs, bei der jemand eigenes Vermögen auf ein speziell dafür eingerichtetes Konto (ev. Wallet) einbezahlt. Dies mit der Absicht, dieses Vermögen in Kryptowährungen oder andere Anlagen gewinnbringend zu investieren. Die Täterschaft versucht potenzielle Opfer mit fiktiven Anlageplattformen und Accounts (Trading-Webseiten) für Online-Anlagen zu gewinnen.
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