Sonya Friedrich

Preis für Bildende Kunst

Die 1960 geborene Sonya Friedrich ist seit 1992 freischaffende Künstlerin und vor allem in den Arbeitsgebieten Zeichnung, Objekt- und Installationskunst, Fotografie, Glasbild sowie Kunst und Bau tätig. Die äusserst vielseitig arbeitende Künstlerin besitzt ein breites Spektrum an technischen und handwerklichen Fähigkeiten, die sie für ihre sehr eigenständige Bildsprache einsetzt. Bei aller Vielseitigkeit ist diese Bildsprache geprägt durch Leichtigkeit, Balance und Transparenz. Sonya Friedrich war in diversen Ausstellungen im Kanton Solothurn und über diesen hinaus zu sehen und hat einige Kunst-und-Bau-Projekte im Kanton realisiert.

Für ihr langjähriges Schaffen erhält Sonya Friedrich den Preis für Bildende Kunst 2025 des Kantons Solothurn.

Die 1960 in Aarberg geborene und in Grossaffoltern aufgewachsene Sonya Friedrich wurde schon früh durch die Arbeit ihres Vaters als Möbelschreiner geprägt und wuchs nach eigener Aussage im Sägemehl auf. Sie hat zunächst eine Ausbildung als Werklehrerin, dann eine mehrjährige Weiterbildung an der Schule für Gestaltung Bern absolviert und 1994 das Fachpatent Zeichnen erworben. Mitte der 1980er Jahre verbrachte sie eineinhalb Jahre in Indonesien, Thailand und Nepal, was eine immer noch anhaltende Wirkung auf sie ausübt. Seit 1992 ist Sonya Friedrich freischaffende Künstlerin und vor allem in den Arbeitsgebieten Zeichnung, Objekt- und Installationskunst, Fotografie, Glasbild und Kunst und Bau tätig. 

2002 hat die Bettlacherin einen Werkjahrbeitrag des Kantons Solothurn und 2015 den Anerkennungspreis der Regiobank Solothurn erhalten und ist seit vielen Jahren kontinuierlich in Einzel- und Gruppenausstellungen im ganzen Kanton und darüber hinaus präsent. Werke von ihr befinden sich in verschiedenen Sammlungen und sind prominent im öffentlichen Raum positioniert, wie das Beispiel ihrer Installation «Lindenblüten» im Eingangsbereich des Kantonsspitals Olten offenbart. Die äusserst vielseitig arbeitende Künstlerin besitzt ein breites Spektrum an technischen und handwerklichen Fähigkeiten, die sie ebenso wie ihre umfangreiche Sammlung an «objets trouvés» für ihren eigenständigen künstlerischen Ausdruck einsetzt. Dieser ist durch Kategorien wie spielerische Leichtigkeit, Balance und Transparenz geprägt. Auch das Interesse an der Natur und literarische Inspirationen sind ein Wesenszug ihres Arbeitens, das fast immer prozesshaft erfolgt. Die Werke werden meistens in aufwendiger und präziser Weise vorbereitet, bevor sie dann ortsbezogen umgesetzt werden. 

Als Anerkennung für ihr unermüdliches zeichnerisches und bildnerisches Schaffen erhält Sonya Friedrich vom Regierungsrat des Kantons Solothurn den Preis für Bildende Kunst 2025.

Amt für Kultur und Sport