Hintergrund: Am 6. November 2025 beschlagnahmte und euthanasierte der Veterinärdienst des Kantons Solothurn bei einer Tierhaltung in Ramiswil 122 verwahrloste Hunde. Ebenso wurden dabei über 40 Pferde sowie zwei Ziegen beschlagnahmt. Daraufhin ordnete das Volkswirtschaftsdepartement eine externe Untersuchung an: Im Sinne einer transparenten und neutralen Aufarbeitung sollen der genaue Hergang der Ereignisse sowie die vom Veterinärdienst ergriffenen Massnahmen überprüft werden.
Nach Abschluss der für die Auftragsvergabe erforderlichen Vorbereitungsarbeiten wurden Anfang Dezember drei ausserkantonale Anbieter mit Erfahrung in der Durchführung vergleichbarer Untersuchungen angeschrieben, Offerten einzureichen. Nach Auswertung der Ende Dezember bzw. Anfang Januar eingetroffenen Rückmeldungen der angeschriebenen Anbieter hat der Regierungsrat nun auf Antrag des Volkswirtschaftsdepartements die Anwaltskanzlei Kellerhals Carrard mit der Leitung der Untersuchung betraut. Aufgrund der Interdisziplinarität der zu klärenden Fragestellungen sollen durch die Untersuchungsleitung weitere Expertinnen und Experten beigezogen werden.
Abschluss der Untersuchung Ende Juni
Die Anwaltskanzlei ist beauftragt, die Untersuchung zu leiten. Sie wird den rechtserheblichen Sachverhalt erheben, das heisst jene Fakten zusammentragen, die für eine rechtliche Würdigung entscheidend sind. Und sie wird entsprechende Fachexpertisen zur Prüfung der ergriffenen Massnahmen einholen.
Die Untersuchungen beginnen sofort und sollen bis Ende Juni 2026 mit dem Vorliegen des Untersuchungsberichtes abgeschlossen sein.