Medienmitteilung

Bevölkerungswachstum im Kanton verlangsamt sich

  • 25.03.2026

Die Bevölkerung des Kantons Solothurn ist 2025 erneut gewachsen. Mit einem Plus von 0,6 Prozent fiel der Anstieg jedoch bereits zum dritten Mal in Folge schwächer aus als im Vorjahr.

Per Stichtag 31. Dezember 2025 lebten im Kanton Solothurn insgesamt 293'081 Personen. Das sind 1'674 Personen mehr als im Vorjahr, was einem Wachstum von 0,6 Prozent entspricht. Gegenüber 2024 (plus 0,9 Prozent) hat sich das Wachstum aber nochmals verlangsamt. Es ist das dritte Jahr in Folge mit rückläufiger Wachstumsrate.

Die Zahlen wurden von der kantonalen Statistik im Amt für Finanzen erhoben. Die Ergebnisse sind in der neuen Publikation «Solothurn zählt! – Trends zur Bevölkerung» zusammengefasst.

Gründe für das Bevölkerungswachstum

Das Bevölkerungswachstum 2025 ist ausschliesslich auf Wanderungsgewinne zurückzuführen: Rund 10'900 Zuzügerinnen und Zuzüger standen rund 9'200 Wegzügerinnen und Wegzügern gegenüber. Die natürliche Bevölkerungsbewegung – Geburten abzüglich Todesfälle – war hingegen leicht negativ (rund 2'300 Geburten, rund 2'500 Todesfälle). Auf Bezirksebene verzeichnet Olten den höchsten Wanderungsüberschuss (+501), gefolgt von Gösgen (+255) und Lebern (+234). Als einziger Bezirk weist Dorneck einen negativen Wanderungssaldo aus (–18).

Die Zahl der Schweizerinnen und Schweizer stieg im Jahresverlauf leicht auf 216'282 (+0,2 Prozent). Die ausländische Wohnbevölkerung nahm um 1'183 Personen zu und erreichte insgesamt 76'799. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung beträgt damit 26,2 Prozent.

Bevölkerungsreichste Gemeinden und regionale Entwicklung

Die drei bevölkerungsreichsten Gemeinden waren weiterhin Olten (19'349 Personen), Grenchen (19'215) und Solothurn (16'881), gefolgt von Zuchwil (9'660) und Biberist (9'579). Die aktuellen Zahlen zeigen deutliche regionale Unterschiede: Während die Bezirke Olten (+1,1 %), Lebern und Thierstein (je +1,0 %) sowie das Thal (+0,9 %) und Gösgen (+0,7 %) überdurchschnittlich wuchsen, verzeichneten die Bezirke Dorneck (–0,4 %) und Solothurn (–0,3 %) einen leichten Rückgang.

Auf Gemeindeebene verzeichnet Holderbank mit +5,6 % das stärkste Wachstum, gefolgt von Gunzgen (+4,4 %) und Deitingen (+3,4 %). Die grössten Rückgänge verzeichnen Obergerlafingen (–5,4 %), Grindel (–3,0 %) und Günsberg (–3,0 %).

Weitere Informationen 
Die vollständige Publikation „Solothurn zählt! – Trends zur Bevölkerung“ sowie weitere statistische Informationen sind verfügbar unter: statistik.so.ch

 

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