Medienmitteilung

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit konzentriert seine Standorte

  • 08.06.2026

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Solothurn wird bis Ende 2028 seine fünf Standorte in Solothurn und Olten auf drei konzentrieren. Dabei stehen neben künftigen Entwicklungen und veränderten Anforderungen auch wirtschaftliche Überlegungen im Vordergrund.

Die Dienstleistungen des Amts für Wirtschaft (AWA) werden neu organisiert. Sie sind künftig noch mehr auf die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden ausgerichtet, zudem schaffen neue Standorte optimale Voraussetzungen für effiziente Arbeitsabläufe. Die aktuell fünf Standorte werden bis Ende 2028 auf drei reduziert:  

  • Hauptstandort bleibt die Untere Sternengasse 2 in Solothurn. Hier werden künftig die Organisationseinheiten Arbeitsbedingungen, Energie und Klima, die juristischen Dienstleistungen und die Services, mit Buchhaltung, Controlling, Personal und Logistik untergebracht sein. 

  • Die regionale Arbeitsvermittlung (RAV), die öffentlichen Arbeitslosenkasse (ALK) und die Logistik Arbeitsmarktliche Massnahmen (LAM) werden in Olten per 1. November 2026 und in Solothurn per 1. April 2027 zusammengefasst. 

    In Olten wird das AWA seine Adresse an der Solothurnerstrasse 21, Gebäude Hammer 2 beziehen, in Solothurn an der Wengistrasse 2, im ehemaligen Gebäude der Credit Suisse. Die neuen Standorte und die darin vorgesehenen Organisationseinheiten werden für die vom Bund an den Kanton delegierten Aufgaben des Arbeitslosenversicherungsgesetztes (AVIG) genutzt. Die Finanzierung erfolgt vollumfänglich durch den Bund über den Ausgleichsfond der Arbeitslosenversicherung. 

  • Nicht mehr weiterbetrieben werden in Solothurn die Standorte an der Sandmattstrasse 2, an der Rathausgasse 16 und an der Wengistrasse 11 sowie an der Solothurnerstrasse 121 in Olten.

Digitalisierung schafft neue Möglichkeiten 

Mehrere Gründe spielen bei der Neuordnung der Standorte eine Rolle: Die Erwartungen der Kundinnen und Kunden an die öffentliche Verwaltung haben sich verändert. Gleichzeitig eröffnet die Digitalisierung neue Möglichkeiten beim Kontakt mit Bürgerinnen und Bürgern. Dies führt zu Anpassungen von betrieblichen Prozessen und Arbeitsformen. Gleichzeitig nimmt die Bedeutung der Arbeitgeberattraktivität zu. Mit der Konzentration und der gleichzeitigen Weiterentwicklung der Standorte wird dieser Entwicklung Rechnung getragen. Die Standorte werden für Arbeitnehmende und Arbeitgebende attraktiver, gleichzeitig werden die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel verantwortungsvoll eingesetzt. 

Mehr Bürgernähe und eine moderne Arbeitsumgebung 

Die neugewählten Räumlichkeiten in Olten und Solothurn sind zentral gelegen und gut erreichbar. Dies erleichtert den Zugang für Kundinnen und Kunden, ebenso wie den Arbeitsweg der rund 120 Mitarbeitenden in Solothurn und rund 35 Mitarbeitenden in Olten. Eine gute Erreichbarkeit ist ein wichtiger Bestandteil des bürgernahen Dienstleistungsangebots. Die neuen Standorte bieten optimale räumliche Voraussetzungen für effiziente Arbeitsabläufe und eine moderne Arbeitsumgebung. Die Räumlichkeiten fördern die Zusammenarbeit und schaffen gleichzeitig Potenzial für die Weiterentwicklung des Angebots.

In Zukunft können zusätzliche Dienstleistungen integriert und Synergien genutzt werden – mit dem Ziel, den Service für Bevölkerung und Wirtschaft weiter zu verbessern. Die neuen Standorte werden sowohl den betrieblichen Anforderungen als auch den wirtschaftlichen Kriterien gerecht.

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