Medienmitteilung

Enzootische Pneumonie: Schweinekrankheit ist unter Kontrolle

  • 06.10.2026

Im September wurde bekannt, dass in einem kantonsübergreifenden sogenannten Schweinering die Krankheit Enzootische Pneumonie ausgebrochen ist. Im Kanton Solothurn waren drei Betriebe betroffen. Für Menschen ist die Krankheit ungefährlich.

Hintergrund: In einem kantonsübergreifenden Schweinering war Mitte September die Krankheit Enzootische Pneumonie ausgebrochen. Betroffen waren auch drei Betriebe im Kanton Solothurn, die schliesslich mit einer Seuchensperre belegt wurden. Ein Schweine- bzw. Ferkelproduktionsring ist ein arbeitsteiliger Zusammenschluss mehrerer Betriebe. Aufgrund der Rotation der Schweine über mehrere Betriebe kann in einem Seuchenfall die Krankheit ebenfalls über alle Betriebe verschleppt werden.

Zwei dieser Betriebe, sogenannte Abferkelbetriebe, wurden im Kanton Solothurn vergangene Woche geräumt. Insgesamt konnten rund 1'200 Jungtiere lebend exportiert werden, rund 80 Sauen sowie 50 Jungtiere wurden geschlachtet. Rund 930 Tiere, welche weder exportiert noch geschlachtet werden konnten, wurden letzte Woche getötet. Die zwei Betriebe gelten 10 Tage nach einer Reinigung und Desinfektion wieder als seuchenfrei. Die vom Veterinärdienst verhängte Sperre kann danach wieder aufgehoben werden. Im dritten Betrieb, einem reinen Mastbetrieb, dauern die Sicherungs- und Überwachungsmassnahmen voraussichtlich noch bis Ende Oktober.

Durch diese Massnahmen konnte vorerst verhindert werden, dass sich die in der Schweiz seit rund 20 Jahren ausgerottete Seuche ausbreitet. Für Menschen ist die Krankheit ungefährlich und das Fleisch gesunder Träger kann bedenkenlos konsumiert werden. Kranke Tiere sind generell nicht zur Schlachtung zugelassen.

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BLV: Bekämpfung Enzootische Pneumonie bei Schweinen

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