Medienmitteilung

Generalplanerteams für Sanierung Kantonsschule selektioniert

  • 30.06.2026

Für den Umbau und die Sanierung der Kantonsschule hat der Kanton Solothurn sieben Generalplanerteams für die zweite Phase des Planerwahlverfahrens selektioniert. Diese Teams sind nun dazu eingeladen, ihre konzeptionellen Lösungsansätze und ihre Preisangebote einzureichen.

Der Regierungsrat hat den Entscheid zur ersten Phase des Planerwahlverfahrens für den Umbau und die Sanierung der Kantonsschule Solothurn genehmigt. Aus 15 Bewerbungen wurden sieben Generalplanerteams für die zweite Phase des selektiven Vergabeverfahrens ausgewählt.

Worum geht es?

Die Kantonsschule Solothurn soll umfassend erneuert und künftig an zwei Standorten geführt werden: am Herrenweg und an der Oberen Sternengasse, wo die Gebäude der Pädagogischen Hochschule frei werden. Die Schule zählt rund 2'000 Schülerinnen und Schüler. Viele Gebäude entsprechen nicht mehr vollständig den heutigen Anforderungen an Unterricht, Energie, Gebäudetechnik und Betrieb. Gleichzeitig sollen die architektonischen und denkmalpflegerischen Qualitäten erhalten bleiben.

Was bisher geschah

Nach der Prüfung verschiedener Varianten entschied sich der Regierungsrat für die Variante «Dezentral KSSO + PH». Der Kantonsrat stimmte dieser Lösung am 12. März 2025 zu. Am 31. März 2026 beauftragte der Regierungsrat das Hochbauamt mit dem Vergabeverfahren für die Generalplanerleistungen. Die Ausschreibung wurde am 2. April 2026 auf SIMAP publiziert; bis zum 29. Mai 2026 gingen 15 Bewerbungen ein.

So läuft das Verfahren

Das Verfahren erfolgt nach öffentlichem Beschaffungsrecht in zwei Phasen. In der ersten Phase wurden die Bewerbungen auf ihre Eignung geprüft. Entscheidend waren insbesondere vergleichbare Referenzprojekte, die Erfahrung und Qualifikation der Schlüsselpersonen sowie die organisatorische Leistungsfähigkeit der Teams. Für die zweite Phase wurden nun sieben ausgewählt. Sie erfüllten die festgelegten Eignungskriterien im Vergleich zu den übrigen Bewerbungen am besten. Ausschlaggebend waren ihre fachliche Erfahrung, die Qualität der Referenzen und ihre Leistungsfähigkeit für ein komplexes Projekt unter laufendem Schulbetrieb.

Wie es weitergeht

Die ausgewählten Teams werden in der zweiten Phase eingeladen, ein Angebot mit Preisangabe und konzeptionellen Lösungsansätzen bis am 25. September 2026 einzureichen. Dabei geht es unter anderem um die denkmalgerechte und energetische Sanierung, die Etappierung und das Bauen unter laufendem Schulbetrieb. Die Angebote werden durch das Bewertungsgremium beurteilt. Der Regierungsrat wird voraussichtlich Ende 2026 über den Zuschlag entscheiden.

Mit der Gesamterneuerung schafft der Kanton Solothurn die Grundlage für eine moderne, nachhaltige und langfristig tragfähige Kantonsschule. Die Investitionen für Umbau und Sanierung an beiden Standorten werden derzeit auf rund 130 Millionen Franken geschätzt.


 

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