Hintergrund: Der Massnahmenplan Klimaschutz ist eines der zentralen Elemente der Solothurner Klimapolitik, nebst dem Energiekonzept und dem Aktionsplan Anpassung an den Klimawandel. Das nun vorliegende erste Wirkungsmonitoring veranschaulicht, wie die Massnahmen wirken. Es werden einerseits die Auswirkungen auf die Treibhausgasemissionen dargelegt und andererseits auch deren volkswirtschaftliche Auswirkungen beurteilt.
Grundlage für kommende Jahre
Mit der vorliegenden Treibhausgasbilanz wird die Grundlage für ein Monitoring gelegt, mit welchem die Auswirkungen des Massnahmenplans Klimaschutz auf die Treibhausgasemissionen in den kommenden Jahren überprüft werden kann.
Das Wirkungsmonitoring ermöglicht eine Standortbestimmung des Kantons in Bezug auf das Netto-Null-Ziel 2050, welches in einer Volksabstimmung im Juni 2023 über das Klima- und Innovationsgesetz (KIG) angenommen wurde.
Die Massnahmen zeigen Wirkung
Das Wirkungsmonitoring zeigt auf, dass erste positive Auswirkungen des Massnahmenplans Klimaschutz auf die Treibhausgasemissionen festgestellt werden können, diese aber aufgrund der kurzen Umsetzungsdauer noch eher gering und nicht überall vorhanden sind.
Weiter können überwiegend positive volkswirtschaftliche Auswirkungen festgestellt werden, wenn auch eher in einem geringen Ausmass. Es zeigt sich aber auch, dass die Massnahmen ökonomisch tragfähig und gesellschaftlich verträglich ausgestaltet sind.
In den kommenden Jahren werden die Datengrundlagen für die Treibhausgasbilanzen schrittweise weiterentwickelt, um die Aussagekraft des Wirkungsmonitorings noch weiter zu erhöhen.
Weitere Informationen
Bericht: Wirkungsmonitoring zum Massnahmenplan Klimaschutz, 2024