Medienmitteilung

STAATSANWALTSCHAFT - Brandereignis vom 26. November 2018 in Solothurn mit Todesfolgen – beschuldigte Person verstorben

  • 28.11.2022

Im Zusammenhang mit dem Brand vom 26. November 2018 in Solothurn ist die beschuldigte Person vor einigen Tagen verstorben. Die Staatsanwaltschaft beabsichtigt daher, die Strafuntersuchung wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung einzustellen.

Am 26. November 2018 kam es in einem Mehrfamilienhaus in Solothurn zu einem Brand, bei welchem sieben Menschen ums Leben gekommen sind. Der Brand wurde nach dem Ergebnis der Ermittlungen mutmasslich durch einen unsachgemässen Umgang mit Raucherwaren in einer Wohnung ausgelöst (vgl. Medienmitteilungen der Polizei Kanton Solothurn vom 26., 27. und 28. November 2018).

Die umfangreichen Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden waren bereits weit fortgeschritten, als die beschuldigte Person vor einigen Tagen verstorben ist. Die Abklärungen zu den näheren Umständen des Todes der beschuldigten Person haben ergeben, dass keine Hinweise auf eine strafbare Dritteinwirkung vorliegen.

Die Staatsanwaltschaft hat den Verfahrensbeteiligten mitgeteilt, dass sie beabsichtigt, die Strafuntersuchung wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Verursachung einer Feuersbrunst und wegen mehrfacher fahrlässiger Körperverletzung einzustellen.

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