Urs Allemann-Caflisch
Anerkennungspreis
Der 1945 in Solothurn geborene Urs Allemann-Caflisch hat sich nach dem Abschluss seiner Erwerbsarbeit für die Anliegen der ehemaligen Heim- und Verdingkinder und anderer Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981 engagiert. Er arbeitete als Mitglied verschiedener Gremien der Glückskette und des Bundes für eine Soforthilfe und für die Gewährung des Solidaritätsbeitrags. Als selbst Betroffener kennt er ihre Erfahrungen aus eigener Anschauung und kann sie als Jurist auch beraten. 2018 initiierte und gründete er mit anderen das «Erzählbistro» als gesamtschweizerischen und dreisprachigen Ort für Begegnung, Austausch und gegenseitige Unterstützung. Es gilt als Leuchtturmprojekt der Aufarbeitung und Wiedergutmachung.
Für sein langjährige Engagement für die Sichtbarkeit, Anerkennung und Unterstützung der Betroffenen der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981 erhält Urs Allemann-Caflisch den Anerkennungspreis 2026 des Solothurner Regierungsrats.
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