Bauen

Auf Baustellen entstehen verschiedene Luftschadstoffe. Sichtbare Zeichen sind zum Beispiel Rauch- und Staubfahnen. Unsichtbar, aber umso gefährlicher, sind die lungengängigen Feinpartikel im Abgas von Baumaschinen mit Dieselmotoren sowie Lösungsmittel und Dämpfe. Die Stoffe gefährden die Gesundheit der auf dem Bau beschäftigten Personen und Nachbarn.

Baustelle (BAuRLL)

Mit der Richtlinie "Luftreinhaltung auf Baustellen" des Bundes (Baurichtlinie Luft, BauRLL) vom 1. September 2002 hat das Bundesamt für Umwelt (BAFU) einen Massnahmenkatalog zur Luftreinhaltung auf Baustellen erlassen. Diese Massnahmen müssen über das Instrument der Baubewilligung von der Baubehörde rechtskräftig verfügt und von den Unternehmungen auf der Baustelle umgesetzt werden. Das Amt für Umwelt hat dafür Vollzugsgrundlagen erarbeitet.

Kiesgruben, Steinbrüche und ähnliche Anlagen

Bei Kiesgruben, Steinbrüchen und ähnlichen Anlagen gilt dort, wo die Luftreinhalte-Verordnung keine Emissionsbegrenzung bestimmt, das Minimierungsgebot. Das BAFU hat dazu eine Vollzugsempfehlung veröffentlicht. Die Umsetzung ist Sache der Kantone. Ergänzend gilt die Massnahme G3 des Luftmassnahmeplans 2008 Kanton Solothurn, welche die Partikelfilterpflicht regelt.

Kontakt

Patrik Schneeberger, Tel. 032 627 24 61

Pascal Barrière, Tel. 032 627 24 54

Stichprobenkontrolle 2020

Das Amt für Umwelt beauftragte 2020 das Umwelt-Baustelleninspektorat Stichprobenkontrollen zur Abgas-Wartung und zur Partikelfilterpflicht durchzuführen. Die Resultate sind erfreulich.

Cercl'Air-Empfehlung 23

Amt für Umwelt

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