Erschliessung von Trinkwasser

Im Schweizer Mittelland sowie teilweise auch im Jura müssen bisherige Szenarien für die Trinkwassergewinnung aufgrund zweier zunehmender Herausforderungen überdacht werden: zum einen durch den Druck menschlicher Aktivitäten (hauptsächlich Landwirtschaft, Siedlung und Verkehr) und zum anderen durch die Auswirkungen des Klimawandels. Die Sommer- und Herbsttrockenheit wird erheblich zunehmen, mit Niedrigwasserperioden, die namentlich im Jura 4 oder sogar 6 Monate ohne nennenswerte Speisung der Grundwasserressourcen dauern können.
Die Wasserversorgung vieler Mittellandkantone basiert im Wesentlichen auf der Nutzung der ergiebigen Schottergrundwasservorkommen. Diese weisen alle ungefähr dasselbe Risikoprofil auf. In Kombination mit der Nutzung von Karstwasser, das hinsichtlich Belastungspotential und Niederwasserschüttung ein anderes Risikoprofil aufweist, kann die Resilienz der Trinkwasserversorgung erhöht werden.
Kontakt
Dr. Stephan Margreth, Tel 032 627 28 03
Rainer Hug, Tel. 032 627 25 34
Franziska Dürmüller, Tel. 032 627 26 80
Amt für Umwelt
Werkhofstrasse 5 4509 Solothurn
Öffnungszeiten
Montag - Donnerstag
08:00 - 12:00 / 13:30 - 16:30
Freitag
08:00 - 12:00 / 13:30 - 16:00
