Erschliessung von Trinkwasser

Trinkwasserbrunnen
Quelle: AfU, Trinkwasserbrunnen Neufeld

Im Schweizer Mittelland sowie teilweise auch im Jura müssen bisherige Szenarien für die Trinkwassergewinnung aufgrund zweier zunehmender Herausforderungen überdacht werden: zum einen durch den Druck menschlicher Aktivitäten (hauptsächlich Landwirtschaft, Siedlung und Verkehr) und zum anderen durch die Auswirkungen des Klimawandels. Die Sommer- und Herbsttrockenheit wird erheblich zunehmen, mit Niedrigwasserperioden, die namentlich im Jura 4 oder sogar 6 Monate ohne nennenswerte Speisung der Grundwasserressourcen dauern können.

Die Wasserversorgung vieler Mittellandkantone basiert im Wesentlichen auf der Nutzung der ergiebigen Schottergrundwasservorkommen. Diese weisen alle ungefähr dasselbe Risikoprofil auf. In Kombination mit der Nutzung von Karstwasser, das hinsichtlich Belastungspotential und Niederwasserschüttung ein anderes Risikoprofil aufweist, kann die Resilienz der Trinkwasserversorgung erhöht werden.

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