Generelle Entwässerungsplanung (GEP)

Der GEP ist das Planungsinstrument für die Siedlungsentwässerung. Er zeigt auf, wie Schmutzwasser fachgerecht behandelt und Regenwasser nachhaltig bewirtschaftet werden. Er zeigt den Ist-Zustand, den Handlungsbedarf sowie die entsprechenden Massnahmen inkl. Kosten und Prioritäten auf. Für die GEP-Bearbeitung stellt das AfU den Verantwortlichen verschiedene Hilfsmittel und Informationen zur Verfügung.

Musterpflichtenheft

Dokument G: GEP-Leitfaden des VSA

GEP-Datenabgabe

Die GEP-Daten sind im Rahmen einer GEP-Überarbeitung dem Amt für Umwelt (AfU) in elektronischer Form für die Publikation in der Informationsplattform Wasser (IPW) abzugeben. Dasselbe gilt für die periodische Nachführung der GEP-Daten. Die Vorgaben und eine Anleitung hierzu finden sich im obigen Dokument D «Wegleitung Daten der Siedlungsentwässerung».

Für die Datenprüfung steht Ihnen ein Validierungsdienst zur Verfügung: Datenprüfung Stufe 1+2. Weitere technische Detailinformationen zur Datenabgabe / -prüfung und zu den Publikationsmodellen sind auf dem GitHub-Repository der IPW vorhanden GitHub-Repository- IPW.

Das Datenmodell VSA-DSS-Mini findet sich im Modell-Repository des VSA: https://www.vsa.ch/models/. Die zugehörige WIKI-Plattform des VSA zu den Daten der Siedlungsentwässerung ist hier zu finden: WIKI Plattform VSA. Der Zugang wird gratis zur Verfügung gestellt, Gesuche für einen Zugang sind an die Ansprechpersonen GEP zu richten.

Die Daten der Sonderbauwerke werden in der Datenbank Sonderbauwerke verwaltet.

Informationsplattform Wasser (IPW)

In der Informationsplattform Wasser IPW sind alle relevanten Daten zur Siedlungsentwässerung in digitaler Form sichtbar. Sie ist ein wichtiges Hilfsmittel für alle Akteure der Siedlungswasserwirtschaft – Gemeinden, Verbände, Ingenieurbüros und kantonale Fachstellen.

Die IPW wurde gemeinsam durch die Kantone Bern, Solothurn und Zürich entwickelt. Die wichtigsten Daten werden periodisch durch die Gemeinden und Verbände an die IPW geliefert. Dort können Daten pro Organisation oder flächendeckend über einen Kanton zusammengefasst und visualisiert werden. 

Gemeinden und Verbände erhalten mit der IPW eine kompakte Zusammenstellung der wichtigsten Informationen zu ihrer Siedlungsentwässerung (GEP). Sie dient als Hilfsmittel für viele Aufgaben in der Siedlungsentwässerung – Bewilligungswesen, Bewirtschaftung der GEP-Massnahmen oder auch Gebührenplanung. In den nächsten Jahren wird die IPW zudem mit einem Modul zur Wasserversorgung (GWP) ergänzt.

Die IPW ist eine Web-Anwendung, die bei den Usern nebst einem Web-Browser keine weitere lokal installierte Software benötigt. Die Bedienung ist selbsterklärend, so dass auch User ohne fachliches Know-how die IPW selbständig nutzen können. Jede Gemeinde, jeder Verband und jedes Ingenieurbüro haben einen Account erhalten.

Tipps zum Datenmanagement (aus LK Mod.)

Der Zugang zum VSA Checkservice steht allen katasterführenden Stellen mit Nachführungsauftrag im Kanton Solothurn kostenlos zur Verfügung. Ein Login kann bei Christoph Bitterli (siehe Kontakte) beantragt werden.

Der VSA Checkservice bietet nebst der konventionellen Datenprüfung (ob Katasterdaten modellkonform sind) auch die Möglichkeit an, Daten von einem Datenmodell in ein anderes Datenmodell zu transformieren. Details sind in der Anleitung zum VSA Checkservice festgehalten.

Für das Projekt «Modernisierung Datenmanagement der Siedlungsentwässerung» werden Daten im Modell VSA DSS mini 2020 benötigt.

Falls Daten im Modell VSA DSS 2020 (ohne «mini») an den Checkservice geliefert werden, so werden die Daten automatisch nach dem Modell VSA DSS mini 2020 konvertiert und geprüft.

Falls Daten im Modell VSA DSS 2015 vorliegen sollten, so ist das Vorgehen zweistufig:

  1. Transformation (Konvertierung) von VSA DSS 2015 nach VSA DSS 2020 durch den Checkservice.
  2. Prüfung der konvertierten Daten durch den Checkservice.

Der Checkservice muss also zwei Mal aufgerufen werden: 1x für die Konvertierung und 1x für die Datenprüfung.

Um den Checkservice anzuweisen, dass eine Konvertierung stattfinden soll, muss die INTERLIS Transferdatei (.xtf) im Modell DSS 2015 vorliegen und in eine .zip-Datei gepackt werden. Diese .zip-Datei muss am Schluss des Dateinamens den Begriff «_convert2020.zip» tragen.

Die vom Checkservice zurückgelieferte Datei muss danach ein weiteres Mal in den Checkservice hochgeladen werden, um Daten im Format VSA DSS mini 2020 zu erhalten.

Falls der DQC nicht startet, kann die JAVA Umgebungsvariable mittels dieser Anleitung (für Windows) korrekt gesetzt werden.

Die Erfassungsrichtlinien für die korrekte Erfassung von Bauwerken in der Siedlungsentwässerung finden Sie hier:

In den neusten Datenmodellen des VSA (Version 2020) wird jede Organisation mit einer eindeutigen Referenznummer (OID) geführt. Die Referenznummer einer Organisation kann der VSA-Organisationsliste (vsa_organisationen.xtf) entnommen werden, die in der Modellablage (Model Repository) bereitgestellt wird. Eine OID aus der VSA-Organisationsliste besteht aus 16 Zeichen und beginnt mit ch20p3q4.

Falls die fragliche Organisation nicht in der VSA-Organisationsliste aufgeführt sein sollte, so kann bei der VSA-Geschäftsstelle ein Antrag auf Aufnahme in die Liste gestellt werden. Für kleine, private Organisationen kann auch eine eigene Liste gepflegt werden. Weitere Details zur Organisationsliste und zu den Aufnahmekriterien sind auf der entsprechenden Website des VSA aufgeführt (Abschnitt "Organisationstabelle").

Beispiel einer Organisation mit einer eindeutigen Referenznummer (OID) aus der VSA-Organisationsliste:

Kontakt

Christof Jörg, Tel. 032 627 29 91

Christoph Bitterli, Tel. 032 627 22 49

Amt für Umwelt

Werkhofstrasse 5
4509 Solothurn

Öffnungszeiten
Montag - Donnerstag
08:00 - 12:00 / 13:30 - 16:30
Freitag
08:00 - 12:00 / 13:30 - 16:00