Die Strassenbauarbeiten auf der Aarburgerstrasse/Bahnhofquai im Abschnitt Postplatz und Bahnhofplatz sind seit dem Oktober 2020 im Gange. Gleichzeitig befinden sich die Hauptarbeiten im Teilprojekt 1 mit der Erstellung der Bohrpfahlwand sind in der Schlussphase. Gleichzeitig konnte die Stadt Olten den Ausbau des Ländiweg beginnen, um die Attraktivität entlang der Aare zu steigern.
Für die Bauarbeiten musste die Verkehrsführung zwischen Postplatz und Bahnhof Olten von vier auf drei Spuren reduziert werden. Die Verkehrsbeziehung vom Bahnhof Richtung Aarburg war unterbunden – und es wurden dementsprechend grossräumige Umleitungen signalisiert.
Begleitend zu den Bauarbeiten wurde ein Verkehrsmonitoring durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass sich in den vergangenen zwei Jahren keine grösseren Verkehrsbehinderungen in den Morgen- und Abendhauptverkehrszeiten ergeben haben, wie dies im Vorfeld befürchtet worden war. So hatten die Homeoffice-Pflicht und das veränderte Mobilitätsverhalten einen Einfluss auf diesen Umstand. Rückblickend haben sich die grossräumig signalisierten Umleitungsempfehlungen bis jetzt bewährt.
Grundlegende Änderungen beim Verkehrsregime
Für die weiteren Strassenbauarbeiten wird es ab Ende September 2022 baustellenbedingt zu einer grundlegenden Änderung des Verkehrsregimes kommen. Die direkte Durchfahrt von Aarburg zum Bahnhof Olten ist nicht mehr möglich. Der Verkehr in dieser Richtung wird ab dem Sälikreisel über die Entlastungsstrasse in Richtung Wangen und bei der Usego auf die Solothurnerstrasse via Handelshofkreuzung Richtung Trimbach, Winznau und den Bahnhof umgeleitet.
Die gewählte Umleitungsmassnahme hat die geringsten negativen Effekte für das Gesamtverkehrssystem in Olten und entlastet den Baustellenbereich massgebend.
Weitere Informationen zum Projekt und der empfohlenen Verkehrsführung finden Sie auf der Webseite des Amts für Verkehr und Tiefbau (avt.so.ch).
Rückstaus sind nicht vermeidbar
Ohne Behinderungen sind Bauarbeiten in derart exponierter Lage nicht möglich: In den Spitzenstunden ist mit längeren Rückstaus zu rechnen. Von entscheidender Bedeutung wird sein, dass sich die Automobilistinnen und Automobilisten an die in der Region Olten signalisierten, grossräumigen Umfahrungsempfehlungen halten und damit das Zentrum entlasten. Die Projektleitung überwacht die Entwicklung mit einem permanenten Verkehrsmonitoring. Entsprechende zusätzliche Massnahmen wurden mit der Stadt Olten abgesprochen.