Medienmitteilung

Die Arbeitslosenquote sank im September auf 3,0%

  • 08.10.2020

Im September 2020 sank die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton Solothurn gegenüber dem Vormonat um 94 auf 4'581 Personen. Die Arbeitslosenquote nahm von 3,1% auf 3,0% ab. Der Rückgang im September ist auf die starke Abnahme der unter 25-jährigen Arbeitslosen zurückzuführen. Die wirtschaftlichen Aussichten sind weiterhin durchzogen.

Regionen

Die Zahl der registrierten Stellensuchenden im Kanton Solothurn lag bei 7'840 (Vormonat: 7'823, Vorjahresmonat: 5'461) und war damit um 17 Personen höher als im Vormonat. Die Stellensuchendenquote verharrte bei 5,2% (Vorjahresmonat: 3,6%). Die Stellensuchendenquote in der Region Solothurn stagnierte bei 4,9%. Die Region zählte Ende September 2'606 Stellensuchende, 9 Personen mehr. In der Region Grenchen stieg die Quote von 6,8% auf 7,0%, dies bei 954 Stellensuchenden und einer Zunahme von 23 Personen. Die Quote im Schwarzbubenland verharrte bei 3,7%, dies bei 3 Stellensuchenden weniger. Mit 9 Personen weniger schloss die Region Olten den Monat September ab. Die Quote bleibt bei 5,6%. In der Region Thal reduzierte sich die Quote von 4,9% auf 4,8%. Hier wurden 3 Personen weniger gezählt, die sich bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) zur Stellensuche angemeldet haben.

 

Geschlecht

Im Berichtsmonat waren 4'266 (Vormonat 4'246) Männer als stellensuchend registriert, 20 mehr als im Vormonat. Im Vorjahr waren es 2'887 Männer. 3'574 Frauen (Vormonat 3'577) waren im September 2020 auf Stellensuche. Dies war eine Abnahme von 3 Personen. Im Vorjahresmonat waren es 2'574 Frauen. Der Frauenanteil lag bei 45,6% (Vorjahresmonat 47,1%).

 

Nationalität

Die Zahl der stellensuchenden Schweizer reduzierte sich im Berichtsmonat um 47 auf 4'081 Personen. Im Vorjahresmonat waren es noch 2'839 Stellensuchende. Ende September waren mit 3'759 Ausländern (Vormonat 3'695) 64 Personen mehr als stellensuchend registriert. Der Ausländeranteil stieg gegenüber August von 47,2% auf 47,9% (Vorjahresmonat 48,0%).

 

Altersklassen

Die Gruppe der unter 20-jährigen Stellensuchenden nahm um 17 Personen auf 307 Personen ab, womit die Quote von 4,9% auf 4,6% sank. Bei der Altersgruppe der 20- bis 24-Jährigen nahm die Zahl der Stellensuchenden von 769 auf 713 Personen ab. Die Quote sank von 6,3% auf 5,8%. Die Quote der 25- bis 29-Jährigen verharrt bei 6,5%. Die Zahl der Stellensuchenden erhöhte sich um 9 Personen auf 1'010 Personen. Jene der 30- bis 39-Jährigen sank von 6,0% auf 5,9%, dies bei 12 Stellensuchenden weniger. Die Quote der Gruppe der 40- bis 49-Jährigen erhöhte sich von 4,6% auf 4,7%. Dies bei 38 Personen mehr und bei 1'608 Stellensuchenden. In der Gruppe der 50- bis 59-Jährigen nahm die Quote von 4,4% auf 4,5% zu. Die Zahl der registrierten Stellensuchenden stieg dabei um 23 Personen. In der Gruppe der über 60-Jährigen nahm die Zahl der Stellensuchenden um 32 Personen bei 726 Stellensuchende zu. Die Quote stieg von 4,9% auf 5,2%.

 

Aussteuerungen

Auf Grund einer Corona-Massnahme verlor im Monat Juli 2020 niemand (Vormonat niemand) das Recht auf Taggelder oder erlosch der Anspruch auf Arbeitslosentaggelder nach Ablauf der zweijährigen Rahmenfrist. Im Vorjahresmonat wurden 88 Personen ausgesteuert.

 

Zu- und Abgänge sowie offene Stellen

Im September gab es 894 Zugänge und 879 Abgänge. Rund 72% der Abgänge gaben an, dass sie eine Stelle gefunden haben. Ende Monat waren 953 offene Stellen gemeldet. Davon unterlagen 610 Meldungen der Stellenmeldepflicht.

Im Berichtsmonat waren 1‘836 Personen in einem Zwischenverdienst (Vormonat 1’793) engagiert. Der Anteil der Zwischenverdienenden an den Stellensuchenden stieg von 22,9% auf 23,4%.

 

Kurzarbeit

Für den Monat Juli 2020 rechnete die Arbeitslosenversicherung im Kanton Solothurn 756'506 Ausfallstunden für 13'033 betroffene Arbeitnehmer in 1'059 Betrieben ab. Für September 2020 sind 335 Betriebe, die sich für Kurzarbeit anmelden, registriert. Im Vormonat gab es 4'805 Anmeldungen. Betroffen könnten 3'587 Arbeitsplätze sein.

Hinweis: Die Arbeitslosenzahlen stehen im Verhältnis zu den Erwerbspersonenzahlen aus einem 3-Jahres-Pooling, das vom BFS aus den Strukturerhebungsdaten der Jahre 2015, 2016 und 2017 zum Erwerbsleben der Bevölkerung errechnet und bereitgestellt wird.