Europäische Tage des Denkmals

Der Bauforscher führte 2018 durch das Depot der kantonalen Denkmalpflege.

Jeweils am zweiten Wochenende im September sind in der ganzen Schweiz Interessierte zu Führungen, Besichtigungen, Exkursionen und vielen weiteren Veranstaltungen eingeladen. Mit den Europäischen Tagen des Denkmals möchten wir in der Bevölkerung das Interesse an unseren Kulturgütern und deren Erhaltung wecken und fördern.

Organisiert werden die Denkmaltage von den Fachstellen für Denkmalpflege und Archäologie sowie weiteren am Kulturerbe interessierten Organisationen. Das Netzwerk Kulturerbe Schweiz ist für die landesweite Koordination und für die nationale Medien- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Revue Denkmaltage 2026

Am Sonntag, 13. September 2026 gingen die 33. Europäischen Tage des Denkmals zu Ende. Im Kanton Solothurn waren mehr als 500 Begeisterte unterwegs und besuchten die Führungen zum Thema "In Gefahr". Zahlreiche Veranstaltungen thematisierten wie Klimawandel, Bautätigkeit, Urbanisierung und der Verlust von handwerklichem Wissen unser Kulturerbe unter Druck setzt, aber auch wie dieses erhalten, unterhalten und gepflegt werden kann. Merci allen Beteiligten für den grossen Einsatz!

Die nächsten Europäischen Tage des Denkmals finden am 11./12. September 2027 unter dem Thema «Verborgen» statt.

  1. Dornach. Der Verein Architekturpfad stellte die verschiedenen Bauten rund um das Goetheanum vor.
  2. Dornach. Die Familie Dienemann öffnete das Haus de Jaager für die Besuchenden und Architekt Kurt Remund berichtete Wissenswertes zum Haus und der Umgebung.
  3. Eppenberg-Wöschnau. Auf der archäologischen Wanderung von Aarau zur prähistorischen Befestigung Buechholz wurden die Informationstafeln eingeweiht.
  4. Grenchen. Die Exkursion zur Burg Grenchen – Bettleschloss mit Aron Müller stiess auf reges Interesse.
  5. Grenchen. Das jüngst restaurierte Daester Schild-Haus mit Garten als Uhrenfabrikantenvilla erbaut, öffnet sich verschiedenen neuen Nutzungen, was auf grosses Interesse bei der Bevölkerung stiess.
  6. Olten. Im historischen Museum Olten machten die angehenden Restaurator/-innen des Fachbereichs Fotografie der HKB zu den Gefährdungen von Abzügen, Negativen und Dias aufmerksam.
  7. Schönenwerd. In den Räumen der Ballyana wurde anhand der Sammlung einiges über die Firmengeschichte der Schuhfabrik Bally berichtet.
  8. Solothurn. Auf dem Henzihof wurde nicht nur frischer Most gepresst, sondern auch über die Zukunft und Identität dieses historischen Hofes für das Quartier diskutiert.
  9. Solothurn. Im Landhaus wurden die Gefahren thematisiert, die der Bau bereits überstanden hat und wie er für die Zukunft restauriert wird. Ebenso stellte der Kulturgüterschutz seine Funktion bei der Prävention und Rettung von Kulturgütern vor.
  10. Wangen bei Olten. Der Umbau des Hochstudhauses erfuhr grosses Interesse und einmalig konnte das immense Steildach aus nächster Nähe betrachtet werden.
  11. Wangen bei Olten. Der Blick auf die aktuell freigelegte Konstruktion des Hochstudhauses faszinierte.

Kontakt

Kantonale Denkmalpflege

Werkhofstrasse 55
4509 Solothurn

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