Bützen Bettlach - eiskalt und beinhart

Vor 450'000 Jahren, zur Zeit der grössten Vergletscherung, waren weite Teile der Schweiz von ewigem Eis bedeckt. In unserer Gegend ragten nur einige wenige Juragipfel aus dem Eismeer. Aber auch während der letzten Eiszeit, vor 20'000 Jahren, reichte der Rhonegletscher zeitweise bis über Solothurn hinaus. Die uns vertrauten Landschaftsformen, die Witi und die sie begleitenden Hügelzüge, wurden zu dieser Zeit geformt. Viele Leberberger Dörfer nutzten die Seitenmoränen als stabilen Baugrund. Die Stadt Solothurn entstand an der engen Stelle, wo die Aare den Ring der Endmoräne durchbricht. Das Bützener Fenster ermöglicht uns einen Blick zurück in die Zeit der Mammuts, als es hier eiskalt und der Boden beinhart gefroren war.

Was erwartet mich?

Die Alp Bützen ist ein schön gelegener Etappenort mit überwältigender Aussicht. Sitzgelegenheit und Feuerstelle laden zum Rasten und Verweilen ein. Neben der Geologie begeistern auch artenreiche Heumatten und naturbelassene Wälder.

Wie komme ich hin?

Gut markierte Wanderwege führen in ca. 15 min. ab der Bergwirtschaft Bettlachberg (Parkplatz), in ca. 15 min ab der Berwirtschaft Untergrenchenberg (Bus Linie 18 ab Grenchen, verkehrt Mi, Sa, So; Parkplatz) und  in ca. 45 min. von der Bergwirtschaft Stierenberg (Bus Linie 18 s.o.; Parkplatz) zum Durchblick. Die Alp Bützen ist ein lohnendes Etappenziel auf Wanderungen von Bettlach oder Grenchen auf die Grenchenberge und lässt sich einfach in Rundwanderungen integrieren.