Projekte in Arbeit
Flumenthal, Zentralgefängnis Kanton Solothurn, Neubau
Die Untersuchungsgefängnisse (UG) am Standort Olten, Baujahr 1964, und Solothurn, Baujahr 1977, genügen langfristig nicht mehr den betrieblichen, baulichen und sicherheitstechnischen Anforderungen und liegen städtebaulich an ungeeigneter Lage.
Die zwei UG’s sollen betrieblich zusammengelegt werden, dies bedingt einen Neubau. Durch Synergien sollen mittel- bis langfristig erhebliche Kosten eingespart werden können.
Oensingen, Stützpunkt Kantonspolizei, Neubau

Die heutige Infrastruktur der Polizei Kanton Solothurn (KAPO) ist überaltert, verteilt auf 16 Standorte und genügt den baulichen, technischen sowie betrieblichen Anforderungen nicht mehr. Besonders betroffen sind kriminaltechnische Dienste, Ausbildung und mobile Einheiten.
Mit dem Neubau eines zentralen KAPO-Stützpunkts in Oensingen sollen ausgewählte Dienste gebündelt, Synergien mit dem benachbarten SVKZ genutzt und moderne Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen geschaffen werden. Ziel ist eine effiziente, nachhaltige Polizei-Infrastruktur mit langfristigen Kostenvorteilen.
Olten, Kantonsschule, Schutzräume, Umbau/Sanierung
Die Stadt Olten verfügt über eine unzureichende Anzahl an Schutzplätzen für ihre Bevölkerung, mit einer aktuellen Schutzplatzbilanz von etwa 50 %. Sie hat den Kanton um Unterstützung gebeten, um die derzeitigen Schutzräume in der Kantonsschule Olten in öffentliche Schutzräume umzuwandeln. Die so entstehenden zusätzlichen Schutzplätze sollen der Stadt Olten angerechnet werden. Z.Z. werden in der Kantonsschule die Schutzräume, im Umfang von mindestens 1’000 Personen, nicht genutzt.
Die Schutzräume sollen nach der Instandsetzung für die Stadt Olten zur Verfügung stehen. Dies bedingt bauliche Massnahmen im Umfang von ca. 0,9 Mio. Franken, welche von Kanton und Stadt subventioniert werden.
Solothurn, Erweiterungsbau «Rötihof»

Die Kantonale Verwaltung Solothurn mietet aktuell 14 von insgesamt 27 Verwaltungsgebäuden in der Stadt Solothurn, wofür jährlich rund 6,5 Mio. Franken (exkl. Nebenkosten) aufgewendet werden müssen. Gestützt auf die übergeordnete Strategie «Eigentum vor Miete» soll diese Abhängigkeit von Mietliegenschaften reduziert werden. Der Rötihof bietet sich aufgrund seiner zentralen Lage und der kantonseigenen Baulandreserven in der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen als Standort für einen Erweiterungsbau an.
Ziel der Planungsphase ist es, auf Basis des überarbeiteten Raumprogramms ein bedarfsgerechtes, wirtschaftliches und betrieblich optimiertes Verwaltungsgebäude zu entwickeln. Dabei sollen Synergien innerhalb der Verwaltung genutzt, Prozesse räumlich und funktional optimiert sowie die Grundlagen für eine phasengerechte Realisierung geschaffen werden.
Solothurn, Kantonsschule / PH, Umbau

Die Gebäude und Anlagen der Kantonsschule Solothurn (KSSO) wurden in sechs Etappen ab 1938 bis 1994 errichtet und genügen nicht mehr den räumlichen, baulichen, technischen, energetischen und betrieblichen Anforderungen. Diese sollen baulich, energetisch und technisch erneuert werden, damit die heutigen und künftigen Anforderungen an einen modernen Schulbetrieb sichergestellt werden können. Die Machbarkeit wurde mittels Studie nachgewiesen. Der Kantonsrat hat den Entscheid über Standort und Variante getroffen. Die KSSO wird ihre Zukunft an den bestehenden Standorten, in den heutigen Gebäuden der KSSO und der PH, weiterverfolgen.
Aufgrund der Aufgabenstellung und thematischen Anforderungen wird ein Architekturwettbewerb mittels Planer-wahlverfahren nach SIA ausgeschrieben. Zu diesem Zweck wird in Zusammenarbeit mit der KSSO ein Wettbewerbsprogramm, mit dem Ziel, in einem zweistufigen Verfahren ein geeignetes Architekturbüro auszuwählen, erarbeitet.
Solothurn, Bürgerspital, Neubau

Der 1974 fertiggestellte Behandlungstrakt genügt nicht mehr den technischen, sicherheitsrelevanten und betrieblichen Anforderungen eines zeitgemässen Akutspitals, welches für die medizinische Versorgung der Bevölkerung notwendig ist.
Mit dem Neubau soll die heutige und zukünftige medizinische Versorgung der Bevölkerung nachhaltig gesichert werden.
Solothurn, Liegenschaft Bielstrasse 3, Kauf

Das Gerichtszentrum Solothurn benötigt langfristig mehr Raum, insbe-sondere wegen Justitia 4.0. Die Lie-genschaft Bielstrasse 3, angrenzend an das Amthaus 1, wurde als geeignete Lösung für 5,2 Mio. Franken erworben. Der Regierungsrat ordnete den Kauf dem Finanzvermögen zu. Nach einer Stimmrechtsbeschwerde stufte das Bundesgericht den Kauf als neue Ausgabe ins Verwaltungs-vermögen ein, welche einen Kantonsratsbeschluss mit obligatorischem Referendum erfordert.
Ziel ist die nachträgliche Genehmigung des Kaufs durch den Kantonsrat und die Volksabstimmung, um den künftigen Raumbedarf des Gerichts zu decken und strategische Raumreserven für die kantonale Verwaltung zu sichern.
Am 30.11.2025 wurde dem Kauf durch die Volksabstimmung zugestimmt.
Bellach, Motorfahrzeugkontrolle (MFK), Prüfhalle, Bürobereich, Umbau/Sanierung

Im heutigen Bürotrakt der Prüfhalle, in dem die gesetzlich vorgeschriebene Prüfung der Fahrzeuge durchgeführt wird, sind mehr als 20 Mitarbeitende untergebracht. Die räumlichen Verhältnisse sind beengt und lassen keine Erweiterung für die betrieblich notwendigen zusätzlichen Arbeitsplätze zu. Es fehlen geschlechtergetrennte Garderoben und Duschen. Für Kundinnen und Kunden steht weder ein geeigneter Warteraum noch eine bedarfsgerechte Schalterinfrastruktur zur Verfügung. Darüber hinaus weist die bestehende Fassade erhebliche energetische Mängel auf und die Zugangssituation ist unübersichtlich und nicht benutzerfreundlich gestaltet.
Mit dem Ersatzbau des Bürobereichs entsteht ein zeitgemässes, funktional gestaltetes Grossraumbüro mit ausreichend Arbeitsplätzen für alle Mitarbeitenden. Der neue Empfangsbereich mit Wartezone und Besprechungsmöglichkeiten verbessert die Servicequalität für die Kundschaft spürbar. Gleichzeitig werden die internen Abläufe effizienter organisiert und die Sicherheit für Besucherinnen und Besucher deutlich erhöht.
Feldbrunnen, Schloss Waldegg, Umbau und Sanierung
Die Schlossanlage Waldegg in Feldbrunnen steht als kulturhistorisch bedeutsames Ensemble unter dem höchsten Erhaltungsziel des ISOS und befindet sich im Eigentum (Stiftung) des Kantons Solothurn. Während die Gebäude dank regelmässiger Instandhaltung in gutem Zustand sind, weist die Umgebung, insbesondere Mauern, Gartenstruktur und Baumbestand, erhebliche altersbedingte Schäden auf. Eine vom Hochbauamt erarbeitete Zustandsanalyse bestätigt den dringenden Sanierungsbedarf der Aussenanlagen zur Sicherung des historischen Gesamtbildes und der betrieblichen Funktionalität.
Mit dem vorliegenden Projekt soll die Umgebung des Schlosses Waldegg denkmalgerecht instandgesetzt und langfristig gesichert werden. Die geplanten Massnahmen konzentrieren sich ausschliesslich auf die Sanierung der Aussenanlagen.
Flumenthal, Prov. Haftplätze für die UG’s Solothurn und Olten, Neubau

Die Belegungszahlen in den Untersuchungsgefängnissen sind innerhalb kürzester Zeit stark angestiegen. Zudem ist die Belegungssituation in geschlossenen Vollzugseinrichtungen äusserst angespannt. Zur Sicherstellung des ordnungsgemässen Vollzugsauftrags ist eine dringende Erhöhung der Anzahl Haftplätze erforderlich.
Aus betrieblichen, sicherheitstechnischen und organisatorischen Gründen wurde die Justizvollzugsanstalt (JVA) Flumenthal als Standort festgelegt. Innerhalb dieses Sicherheitsperimeters sollen zusätzliche ca. 12 provisorische Haftplätze errichtet werden.
Olten, Berufsbildungszentrum (BBZ), Schutzräume, Umbau/Sanierung

Die Stadt Olten verfügt über eine unzureichende Anzahl an Schutzplätzen für ihre Bevölkerung, mit einer aktuellen Schutzplatzbilanz von etwa 50 %. Sie hat den Kanton um Unterstützung gebeten, um die derzeitigen Schutzräume im Berufsbildungszentrum (BBZ) Olten in öffentliche Schutzräume umzuwandeln. Die so entstehenden zusätzlichen Schutzplätze sollen der Stadt Olten angerechnet werden. Z.Z. werden im BBZ Schutzräume, im Umfang von mindestens 2’000 Personen, als Einstellhalle und Lager genutzt.
Der grösste Schutzraum, die Einstellhalle, soll nach der Instandsetzung sowohl für die zivile Nutzung als auch als Schutzraum für die Stadt Olten zur Verfügung stehen. Dies bedingt bauliche sowie brandschutztechnische Massnahmen im Umfang von ca. 2,6 Mio. Franken, davon werden ca. 1,4 Mio. Franken von Kanton und Stadt subventioniert.
Photovoltaikanlagen, 5. Etappe, Umbau/Sanierung

Der Kantonsrat hat die systematische Überprüfung und Eignung der kantonseigenen Bauten hinsichtlich der Errichtung von Photovoltaik- und/oder Solarthermieanlagen beauftragt.
Bei geeigneten Bauten und Anlagen sollen Photovoltaik- oder Solarthermieanlagen installiert werden. In den vorangegangenen Etappen wurden 40 Anlagen installiert, in der 5. Etappe sollen nun 10 weitere Anlagen hinzukommen.
Solothurn, Schanzmühle, WLAN
Der Regierungsrat hat der Ausrüstung aller Verwaltungsgebäude der kantonalen Verwaltung mit einer leistungsfähigen Wireless Infrastruktur zugestimmt. Die Umsetzungsplanung sieht vor, bei angemieteten Gebäuden, bei einer voraussichtlichen Verwendungsdauer von über 10 Jahren und bei nachgewiesenem Bedarf die Wireless-Infrastruktur zu erstellen.
Bei der Schanzmühle (KSTA und KAPO) sind diese Bedingungen nachgewiesen und die Wireless-Infrastruktur soll in diesem angemieteten Gebäude umgesetzt werden.
Mehrjahresplanung ab 2026 «Hochbau»
Priorisierung Planbarer Unterhalt 2026 - 2028 «Hochbau»
Hochbauamt
Rötihof
Werkhofstrasse 65
4509
Solothurn
Öffnungszeiten:
Montag - Freitag
07:30 - 12:00 / 13:30 - 17:00


