Pflanzenvielfalt vor Ort erhalten

Der Bund will die natürlich vorhandene Vielfalt an Wiesenpflanzen vor Ort erhalten und fördern. Im laufenden Jahr können noch Flächen, die die Anforderungen erfüllen, aufgenommen werden. 

Wiesenfutter ist der wichtigste Rohstoff für die Produktion von Milch und Käse. Die Schweizer Landwirtschaft ist deshalb auf standortangepasste und langfristig ertragssichere Futterpflanzen angewiesen. Die Züchtung neuer Sorten in der Schweiz greift dabei auf die einheimische, natürlich vorkommende Vielfalt an Wiesenpflanzen zurück. Damit dies auch in Zukunft möglich ist, fördert der Bund neu ab dem Jahr 2022 die sogenannte «In-Situ»-Erhaltung (lateinisch für «vor Ort») von Futterpflanzen mit einem finanziellen Beitrag.

Im laufenden Jahr können weitere Flächen aufgenommen werden. Interessierte Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter, die über Flächen verfügen, die die Anforderungen erfüllen (vgl. Merkblatt), wenden sich im Amt für Landwirtschaft ALW an den Bereich Direktzahlungen und Agrardaten (032 627 25 02 oder alw.info@vd.so.ch). Detaillierte Informationen sind im Merkblatt verfügbar.