Kurznachrichtendienste
«Hallo Mama. Mein Handy ist kaputt und das ist meine neue Nummer» - Mit Nachrichten wie diesen beginnt die aktuelle Betrugsnachricht oft über WhatsApp. Betrüger wissen: Immer mehr Senioren nutzen Messenger-Dienste, um mit ihren Kindern und Enkeln in Kontakt zu bleiben. Die Betrugsmasche läuft immer etwa gleich ab. Eine unbekannte Nummer schickt eine Nachricht und gibt vor, Sohn oder Tochter zu sein, deren Handy defekt sei. Nach einer vertraut klingenden Begrüssung kommen die Betrüger rasch zur Sache. «Ich muss Rechnungen überweisen. Das geht mit dem neuen Handy nicht. Das Geld gebe ich dir morgen zurück». Mit einer vermeintlichen Notlage wollen Sie ihren Opfern Geld abknöpfen.
Kriminelle sind nicht um Ausreden verlegen. Fragt man nach einem Anruf, heisst es, das ginge nicht, da das neue Handy erst eingerichtet werden müsse. Wer jetzt Geld überweist, ist es für immer los. Denn das Geld landet auf dem Konto der Betrüger. Seien Sie misstrauisch, wenn sich ôIhre Kinder» nicht mit Namen melden. Raten Sie nicht, wer Ihnen die WhatsApp-Nachricht geschrieben hat, sondern fordern Sie den Absender grundsätzlich dazu auf, seinen Namen selbst zu nennen.
(Quelle: telefonbetrug.ch/Kantonspolizei Zürich)
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