Waldbrandgefahr

Mässige bis erhebliche Waldbrandgefahr im Kanton Solothurn

Allgemeine Lage

Das Wetter der vergangenen Tage war teilweise bewölkt, mit zunehmend sonnigen Phasen und Temperaturen bis 30°C. Zudem wehte zeitweise kräftiger Wind. In der aktuellen Situation sind frisch gemähte Felder am heikelsten. Das trockene Schnittgut wird mit den kommenden Sonnentagen wieder brandanfällig, wo es bereits eingebracht wurde fehlt dem Boden die Abschattung.

Gefahrenbeschreibung (Gefahrenstufe)

Die Waldbrandgefahr wird in folgenden Regionen des Kantons Solothurn als «erheblich» (Stufe 3) beurteilt:

  • Thierstein und Dorneck
  • Thal
  • Jurasüdfuss

In allen anderen Regionen ist die Waldbrandgefahr «mässig» (Stufe 2).

Trotz «mässiger» respektive "erheblicher" Waldbrandgefahr, bitten wir im Umgang mit brennenden Zigaretten, Streichhölzern und anderen Raucherwaren um entsprechende Vorsicht.

In Regionen mit «erheblicher» Wald- und Flurbrandgefahr (Stufe 3) können Flächenbrände entstehen. Die Streuschicht kann sich sehr leicht entzünden. Die unteren Bodenschichten sind noch brandhemmend. Brandintensität und –tiefe sind voraussichtlich mässig: Die Humusschicht wird teilweise verbrannt. Kronenfeuer sind im Nadelholz bei (niedrigen) Einzelbäumen / Baumgruppen sowie an Hanglagen möglich. Flugfeuer sind mit Wind möglich, insbesondere in Nadelholzbeständen.

In Regionen mit «mässiger» Wald- und Flurbrandgefahr (Stufe 2) können kleine Feuer entstehen. Die Streuschicht kann sich leicht entzünden. Die grüne Vegetation sowie das Blätterdach schützen den Wald vor Wind und Sonne und halten so die Feuchtigkeit zurück. Auch die unteren Bodenschichten sind feucht und damit Brandhemmend. Brandintensität und –tiefe sind voraussichtlich gering. Kronenfeuer sind im Nadelholz bei (niedrigen) Einzelbäumen / Baumgruppen sowie an Hanglagen vereinzelt möglich.

Entwicklung und Tendenzen

Auf das kommende Wochenende ist veränderliches, bewölktes Wetter mit kühleren Temperaturen prognostiziert. Ab Anfang nächster wird das Wetter wieder sonnig und warm, die Temperaturen erreichen Tageshöchstwerte von 28°C.

Die Entwicklung der Waldbrandgefahr hängt stark von der Niederschlagsmenge und der Ausdehnung der Gewitter ab. Sollten die Niederschläge anders ausfallen als bisher prognostiziert, kann die Waldbrandbeurteilung lokal von der effektiven Gefahrenstufe abweichen.