Richtig feuern mit Holz

Klug ist, wer mit Holz feuert. Der Brennstoff Holz ist nah und wächst in unseren Wäldern dauernd nach. Zudem ist er CO2 neutral -  er bindet während des Wachstums gleich viel Kohlenstoff, wie er bei der Verbrennung ausstösst. Trotzdem können Holzfeuerungen bei falscher Nutzung der Umwelt schaden und schnell zum Ärgernis werden.

Wichtige Informationen auf einen Klick:

Nur naturbelassenes, ausreichend getrocknetes Brennholz ermöglicht eine schadstoffarme Holzverbrennung.
Kehricht oder Altholz darf nicht verbrannt werden. Wer damit feuert, belastet die Umwelt und verstösst gegen das Umweltschutzgesetz. Zudem schaden diese Brennstoffe der Anlage.

Anfeuern ohne Rauch - dieses Ziel verfolgen neue Anfeuermethoden. Der Schadstoffausstoss kann so deutlich gesenkt werden, das Holzfeuer wird deutlich umweltfreundlicher.

Anfeuern bei Anlagen mit oberem Abbrand
Diese Anfeuermethode eignet sich für Stückholzfeuerungen mit Kaminanschluss nach oben (Cheminées, Kaminöfen, Kachelöfen etc.). Der Holzstoss wird oben angezündet und brennt nach unten wie bei einer Kerze.

Anfeuern bei Anlagen mit unterem Abbrand
In Feuerungsanlagen, deren Rauchgase nach unten abgesogen und dem Kamin zugeführt werden, wird der Holzstoss unten in Brand gesetzt.

Die Asche in einem Metallgefäss auskühlen lassen und mit dem Hauskehricht entsorgen. Holzasche darf nicht als Dünger im Garten, Wald oder in der Landwirtschaft eingesetzt werden.

 Lassen Sie Ihre Anlage regelmässig durch eine Fachperson (Kaminfeger) reinigen und warten.

Amt für Umwelt

Feuerungskontrolle

Werkhofstrasse 5
4509 Solothurn

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